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Liverpool v Paris Saint-Germain - UEFA Champions League Group C
Dejan Lovren sendet ein paar klare Worte in Richtung Madrid © Getty Images
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Dejan Lovren vergleicht sich mit dem Superstar der Königlichen - und zieht ein klares Fazit. Und stellt klar, wer der derzeit beste Verteidiger der Welt ist.

Dejan Lovren hat Real Madrids Kapitän Sergio Ramos einen verbalen Seitenhieb verpasst. 

Der Abwehrmann des FC Liverpool zählte sich bei Copa90 erneut zu den besten Verteidiger der Welt und zog einen interessanten Vergleich: "Wenn man auf Ramos schaut, er macht viel mehr Fehler als ich - aber er ist bei Real Madrid. Mit Ronaldo, wenn man einen Fehler macht, bedeutet das, dass es 5:1, 5:2 steht. Und niemand sieht den Fehler." 

Er habe diesen Vorteil dagegen nicht: "Ich habe ein bisschen Pech, wenn ich einen Fehler mache, steht es 1:0. Wenn ich einen Fehler begehe, spreche ich mit niemandem mehr, nicht mal meiner Frau ... ihr wisst nicht, wie das ist." 

Die Nummer eins der Welt ist ...

Für Lovren ist Ramos' Teamkollege Raphael Varane der derzeit beste Verteidiger der Welt: "Ich finde Varane gut, er verdient viel mehr Anerkennung als er bekommt. Die Anerkennung bekommt Ramos, und damit bin ich nicht einverstanden." Ob Varane ein besserer Spieler als Ramos sei? "Definitiv. Im Moment und auch im letzten Jahr. Er hat die Champions League und die Weltmeisterschaft gewonnen."

Lovren spielt seit 2014 bei den Reds. Nach anfänglichen Schwierigkeiten etablierte sich der 29-Jährige als feste Größe in der Innenverteidigung. Auch bei Liverpools Final-Niederlage in der Champions League gegen Ramos' Madrid stand der kroatische Nationalspieler auf dem Platz. 

Als er es mit Kroatien in das Finale der Weltmeisterschaft in Russland geschafft hatte, bezeichnete er sich selbst als "einen der besten Verteidiger der Welt." Eine Aussage, zu der er auch jetzt noch steht. "Ich habe gesagt, dass ich einer der Besten bin, nicht der Beste. Es mögen fünf sein, aber schaut doch nach, wer in dieser Saison im Champions-League-Finale und dann später im WM-Finale gespielt hat. Ich war der zweite Spieler nach Thierry Henry, ich habe das nachgeschaut." 

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