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Gegen Gianni Infantino wurden im Zuge der Football-Leaks-Enthüllungen schwerwiegende Vorwürfe erhoben
Gegen Gianni Infantino wurden im Zuge der Football-Leaks-Enthüllungen schwerwiegende Vorwürfe erhoben © Getty Images
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Einem Schweizer Staatsanwalt drohen nach den Football-Leaks-Enthüllungen gegen Gianni Infantino juristische Konsequenzen.

Die Football-Leaks-Enthüllungen bezüglich FIFA-Präsident Gianni Infantino könnten für einen Schweizer Staatsanwalt juristische Konsequenzen haben. Wie unter anderem die Berner Zeitung berichtet, untersucht die Walliser Staatsanwaltschaft die Vorwürfe gegen Rinaldo Arnold, der von Infantino mehrere Geschenke angenommen haben soll. 

Ein außerordentlicher Staatsanwalt werde "mit der Feststellung des Sachverhalts und der Abklärung einer allfälligen strafrechtlichen Relevanz" beauftragt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Arnold, Oberstaatsanwalt der Region Oberwallis, bestreitet die Vorwürfe: "Ich pflege rein privaten Kontakt zu Herrn Infantino. Er ist ein Kollege von mir, seit Jahren. Unsere Kollegschaft hat nichts mit meiner beruflichen Tätigkeit zu tun."

Die Football-Leaks-Dokumente waren von dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel mit dem Recherchenetzwerk EIC ausgewertet worden. In der Schweiz berichteten der Recherchedesk von Tamedia und Das Magazin über den Fall. Arnold wird vorgeworfen, von Infantino exklusive Einladungen angenommen zu haben, unter anderem zur WM 2018 in Russland und 2016 nach Mexiko zum FIFA-Kongress. Im Gegenzug soll Arnold Infantino bei juristischen Problemen behilflich gewesen sein.

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