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Spielabbruch im afrikanischen CL-Finale
Das afrikanische Champions-League-Finale war nach 90-minütiger Unterbrechung abgebrochen worden © Getty Images
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Nach dem Spielabbruch im Finale der afrikanischen Champions League hat der afrikanische Fußballverband nun Esperance Tunis zum offiziellen Sieger erklärt.

Der tunesische Fußball-Rekordmeister Esperance Tunis ist nach über zwei Monaten offiziell zum Sieger der afrikanischen Champions League ernannt worden. Das teilte der afrikanische Fußballverband CAF am Mittwoch mit.

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Ende Mai war das Final-Rückspiel in Rades gegen den marokkanischen Spitzenklub Wydad Casablanca nach 60 Minuten beim Stand von 1:0 für Gastgeber Tunis unterbrochen und nach einer 90-minütigen Pause vom Schiedsrichter für beendet erklärt worden. Zuvor hatte Casablanca den vermeintlichen Ausgleich erzielt, das Tor wurde wegen Abseits aber nicht anerkannt. Der Videobeweis funktionierte nicht, woraufhin es zu Protesten kam.

Da das Hinspiel 1:1 endete, wurde Tunis zunächst zum Titelträger ernannt und erhielt den Pokal. Wenige Tage später entschied der Verband, das Spiel auf neutralem Platz wiederholen zu lassen.

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Skandal-Finale wird wiederholt

Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte die Entscheidung anschließend einkassiert. Laut Begründung sei das Exekutivkomitee des Kontinentalverbandes für die Entscheidung nicht zuständig gewesen.

Der CAS hatte die zuständigen Organe der CAF aufgefordert, die Umstände des Abbruchs zu untersuchen und zu entscheiden, ob eine Wiederholung des Spiels notwendig ist oder nicht.

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