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Schmutzige Trikots der brasilianischen Erstligisten EC Bahia und Ceara SC als Zeichen gegen die Ölpest © Imago
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Zwei Erstligisten der brasilianischen Liga haben ein Zeichen gegen die Ölpest des Landes gesetzt. Die Ursache für die Katastrophe ist noch nicht geklärt.

Brasiliens Fußball-Erstligisten EC Bahia und Ceara SC haben im Ligaspiel am Montagabend (1:2) deutliche Zeichen gegen eine der größten Umweltkatastrophen des Landes gesetzt. Weil seit Ende August bereits rund 900 Tonnen Erdölrückstände an den Stränden der Nordostküste eingesammelt wurden, "beschmutzte" Bahia im heimischen Salvador sein traditionelles Trikot demonstrativ mit großen schwarzen Flecken an beiden Seiten.

Die Ceara-Spieler aus Fortaleza trugen bei der traditionellen Nationalhymne vor der Partie schwarze Handschuhe an der rechten Hand, die demonstrativ an das Vereinsemblem auf der Brust gehalten wurde. Die Städte der beiden Erstligisten liegen in der betroffenen Region. Schon 200 Abschnitte in neun Bundesländern der vor allem von Touristen viel besuchten Nordostküste sind von der Ölpest betroffen.

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Die Ursache der Umweltkatastrophe konnte bislang noch nicht gefunden werden. Am Montag teilte Brasiliens Vizepräsident Hamilton Mourao bei der Präsentation der aktuellen Zahlen mit, dass zur Säuberung der Strände nun auch vier- bis fünftausend Soldaten eingesetzt werden.

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