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Im Kampf gegen rassistische Vorfälle in Stadien sieht Pep Guardiola alle Menschen in der Pflicht. Für ihn handelt es sich um ein Einstellungs-Problem.

Pep Guardiola glaubt, dass der Kampf gegen rassistische Ausfälle in Fußball-Stadien nicht allein von den großen Verbänden gelöst werden kann. "Ich hoffe, dass die FIFA und die UEFA in der Lage sind, Schritte vorwärts zu machen. Aber es ist ein kulturelles Problem, eines der Einstellung", sagte der Teammanager des englischen Meisters Manchester City. Daher sei es ein "Kampf, den wir alle kämpfen müssen", erklärte Guardiola weiter. 

Der englische Fußball war in der vergangenen Woche mehrfach durch beschämende Vorkommnisse mit rassistischem Hintergrund überschattet worden. Zunächst waren einige Nationalspieler der "Three Lions" in der EM-Qualifikation im bulgarischen Sofia mit Affenlauten, höhnischen Gesängen und dem Hitlergruß beleidigt worden. Zudem musste am vergangenen Wochenende ein FA-Cup-Qualifikationsspiel nach Rassismus-Vorwürfen abgebrochen werden. 

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Das Problem trete in vielen Stadien auf, "in englischen, spanischen und italienischen", sagte Guardiola am Montag vor dem Champions-League-Heimspiel gegen Atalanta Bergamo weiter. "Es ist eine Kultur, die von Eltern bei jungen Kindern verankert worden sein muss", sagte der 48-Jährige.

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