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Diese Schaufensterfiguren, die am Ende gar keine waren, sorgten in der J-League für Erregung
Diese Schaufensterfiguren, die am Ende gar keine waren, sorgten in der J-League für Erregung © twitter@WhoAteTheSquid
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Der FC Seoul wird vom Verband mit einer Rekordstrafe belegt. Südkoreas Erstligist entschuldigt sich - auch wenn er die Puppen nicht für Sexspielzeuge hielt.

Diese Zuschauerattrappen waren ein teures Vergnügen: Der südkoreanische Erstligist FC Seoul wird für die Platzierung von Sexpuppen auf der Tribüne zur Kasse gebeten.

Die nationale K-League belegte den Verein mit der Ligarekordstrafe von umgerechnet knapp 75.000 Euro. Am vergangenen Sonntag beim Geisterspiel gegen den FC Gwangju hatte Seoul die Sexpuppen als "Zuschauerersatz" auf den Rängen positioniert. 

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Dies habe die "weiblichen Fans zutiefst gedemütigt und verletzt und die Integrität der Liga nachhaltig geschädigt", hieß es in der Urteilsbegründung des Ligaverbandes.

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Seoul entschuldigt sich

Der Hauptstadtklub akzeptierte die Strafe und entschuldigte sich. Man habe nicht gewusst, dass es sich bei den Puppen um Sexspielzeuge handele, so der Verein.

Zuschauer und User fragten sich bereits während der Partie  des FC Seoul: Sind das wirklich Schaufensterpuppen auf der Tribüne?
Zuschauer und User fragten sich bereits während der Partie des FC Seoul: Sind das wirklich Schaufensterpuppen auf der Tribüne? © twitter@ @WhoAteTheSquid

Die K-League hatte am 8. Mai mit zweimonatiger Verspätung wegen der Coronakrise vor leeren Rängen den Spielbetrieb aufgenommen. Die südkoreanischen Klubs versuchen allesamt mit Puppen, Plakaten und Bannern das triste Stadionbild etwas zu schmücken.

Ein Sexshopbesitzer hatte nach Medienberichten deshalb versucht, seine Produkte auf diesem Weg zu bewerben - und der FC Seoul war auf dieses Angebot hereingefallen. Der Verein schaltete deshalb nun die Polizei ein.

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