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Mircea Lucescu ist als Trainer von Dynamo Kiew schon wieder Geschichte
Mircea Lucescu ist als Trainer von Dynamo Kiew schon wieder Geschichte - oder doch nicht? © Getty Images
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Bukarest - Erst am Donnerstag unterschrieb Mircea Lucescu bei Dynamo Kiew - wegen Ultra-Hass tritt er aber schnell wieder zurück. Sein Boss will davon nichts wissen.

Chaos bei Dynamo Kiew!

Mircea Lucescu hat nur vier Tage nach seiner Amtsübernahme beim ukrainischen Rekordmeister bereits wieder seinen Rücktritt angekündigt, Klub-Präsident Igor Surkis aber dementierte wenig später eine Trennung.

Zunächst hatte Lucescu den Hass der Dynamo-Fans, der ihm aufgrund seiner Vergangenheit beim Erzrivalen Schachtjor Donezk nach der Vertragsunterzeichnung entgegengeschlagen war, als Grund für seine Entscheidung angegeben.

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Grund dafür sei der Hass der Dynamo-Fans, der ihm aufgrund seiner Vergangenheit beim Erzrivalen Schachtjor Donezk nach der Vertragsunterzeichnung entgegengeschlagen war.

Dynamo-Präsident dementiert Trennung

"Mit Bedauern habe ich beschlossen, meine mögliche Zusammenarbeit mit Dynamo Kiew aufzugeben", sagte der 74-Jährige der rumänischen Zeitung Gazeta Sporturilor: "Es ist unmöglich für mich, in dem feindseligen Umfeld zu arbeiten, das insbesondere durch die Gruppe der Ultra-Fans entstanden ist."

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Dynamo-Präsident Surkis wollte von einer Trennung aber nichts wissen. "Morgen fliegt er zu uns", sagte Surkis ukrainischen Medien. Demnach soll es nochmals Gespräche zwischen den Parteien gegeben haben.

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Erst am Donnerstag Vertrag bei Dynamo Kiew unterschrieben

Lucescu hatte erst am Donnerstag einen Zweijahresvertrag mit der Option auf eine weitere Spielzeit beim 15-maligen Meister unterschrieben.

Die Entscheidung des Klubs, Lucescu unter Vertrag zu nehmen, löste wegen der zwölfjährigen Amtszeit des Rumänen als Trainer des erbitterten Rivalen aus Donezk bei den Fans heftige Kritik und Proteste aus.

Lucescu hatte schon zuvor in seiner Karriere stark rivalisierende Klubs trainiert. Unter anderem coachte er Galatasaray und Besiktas Istanbul sowie Dinamo und Rapid Bukarest.

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