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Die Saga um CF Fuenlabrada bewegt den spanischen Fußball
Die Saga um CF Fuenlabrada bewegt den spanischen Fußball © Imago
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München - Drama um Fuenlabrada! Der durch das Coronavirus geschwächte Zweitligist verpasst die Aufstiegs-Playoffs – durch ein Tor in der 5. Minute der Nachspielzeit.

Eigentlich hatten die Spieler von CF Fuenlabrada gedacht, das Maß an Drama sei längst erreicht gewesen. Doch weit gefehlt.

Im Nachholspiel der zweiten spanischen Liga hat die durch das Coronavirus arg geschwächte Mannschaft den Sprung in die Aufstiegs-Playoffs verpasst – und das auf tragische Art und Weise. 

Fuenlabrada verlor bei Deportivo La Coruna 1:2. Das entscheidende Gegentor fiel in der 5. Minute der Nachspielzeit. Ein Unentschieden hätte Fuenlabrada gereicht, um Elche aus den Playoffs zu verdrängen. 

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Dabei war Fuenlabrada durch ein Tor von Pathe Ciss in der 11. Minute in Führung gegangen. Doch zum Ende der Begegnung schwanden die Kräfte. Und La Coruna, das als Absteiger schon vor der Partie feststand, zeigte Moral. Claudio Beauvue gelang in der 84. Minute der Ausgleich und besiegelte in der Nachspielzeit schließlich Fuenlabradas Schicksal durch einen verwandelten Elfmeter.

28 Corona-Fälle bei Fuenlabrada

Insgesamt 28 Corona-Fälle hatte Fuenlabrada in den vergangenen Wochen zu verkraften.

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Das komplette Team saß in einem Hotel in Quarantäne fest. Ihre Kleidung mussten die Spieler selbst reinigen, hängten sogar ihre Unterwäsche vor den Fenstern zum Trocknen auf - das Fotomotiv prägte tagelang die spanischen Nachrichtensendungen, von einer "unsäglichen Seifenoper" war die Rede. 

Nun hat Fuenlabrada auch sein sportliches Drama erfahren.

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