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Diego Maradona muss nach seiner Gehirn-Operation im Krankenhaus bleiben. Die Folgen einer Alkohol-Erkrankung machen auch den Ärzten große Sorgen.

Diego Maradona muss nach einer Operation weiterhin im Krankenhaus bleiben. 

Das argentinische Fußball-Idol leide an Entzugserscheinungen, erklärte einer seiner langjährigen Ärzte am Freitag bei TyC Sports. Alfredo Cahe gab an, dass man dem ehemaligen Weltklasse-Fußballer Beruhigungsmittel verabreicht habe, nachdem man zuvor "Episoden der Verwirrung" festgestellt habe. 

Zu Beginn der Woche war bei dem 60-Jährigen wegen einer Gehirnblutung eine Not-Operation nötig geworden. 

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"Er muss sich in Behandlung begeben, um mit dem Alkoholkonsum aufzuhören", sagte Cahe: "Seine ganze Familie ist sich nun einig, dass Diego nicht mehr in den Griff zu bekommen ist." Mann müsse den "Stier bei den Hörnern" packen. 

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Maradona habe "Leber-Probleme, kardiovaskuläre Probleme. Es ist nicht sein Gehirn auf der einen und seine Leber und sein Magen auf der anderen Seite. Es ist eine Mischung von mehreren Dingen." Man müsse Diego "clean" bekommen, erst dann könne man weitersehen. "Er ist immer noch ein sehr komplizierter Patient." 

Der Weltmeister von 1986 wolle das Krankenhaus nach wie vor verlassen, dies sei ihm jedoch verwehrt worden. "Wie Diegos Zukunft aussieht ist ein Rätsel und es macht mir Sorgen. Er kann so nicht nach Hause gehen", sagte Cahe. 

Maradona müsse an einen Ort kommen, wo er "permanente Hilfe" zur Verfügung habe. 

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