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Nach seiner Erkrankung kämpft Nationalspieler Ilkay Gündogan nun im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums gegen die Verharmlosung des Coronavirus.

Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan kämpft jetzt auch im Auftrag von Jens Spahn gegen die Verharmlosung des Coronavirus. Der Profi des englischen Spitzenklubs Manchester City schildert im Rahmen der Aufklärungskampagne "#IchHatteCorona" des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) eindrücklich seine Erfahrungen mit COVID-19. Damit will er abermals darauf hinwirken, dass die Krankheit ernster genommen wird.

"Mir ist es ein Anliegen, offen darüber zu sprechen, da ich als Fußball-Nationalspieler möglicherweise ein paar Leute mehr erreichen und warnen kann als vielleicht andere Personen", sagte Gündogan dem SID.

Das BMG unter Minister Spahn (CDU) hatte bei dem 30-Jährigen angefragt, ob er sich für die Kampagne engagieren wolle. In deren Rahmen erzählen Betroffene in kurzen Texten und Videos, wie sie sich infiziert haben ? und wie das Virus ihr Leben verändert hat.

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Gündogan sitzt in "seinem" Filmbeitrag zu Hause im Deutschland-Trikot mit der Nummer 21 und schildert, wie ihn schon die Diagnose "extrem verunsichert" habe. Erneut spricht er von der "psychischen Belastung" durch die Erkrankung, die er als "sehr beängstigend" empfunden habe.

Inzwischen ist Gündogan bei ManCity und der DFB-Elf längst zurück auf dem Platz, seine COVID-19-Erfahrung habe aber seine Sichtweise auf die Pandemie völlig verändert. Er gehe privat "kaum noch vor die Haustür", berichtete er, und lebe grundsätzlich "verantwortungsvoller".

Dies würde er sich in der Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zum normalen Leben auch von anderen wünschen. "Wenn wir das gemeinsam durchziehen, Stärke und Geduld beweisen, bin ich mir sicher, dass wir in nicht allzu langer Zeit am Ziel ankommen", betonte Gündogan.

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