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Mesut Özil wechselt vom FC Arsenal zu Fenerbahce Istanbul. Der Transfer bringt Außenminister Maas in der Türkei in die Bredouille. Er reagiert mit einem Scherz.

Der Wechsel von 2014-Weltmeister Mesut Özil zu Fenerbahce Istanbul wird selbst auf höchster politischer Ebene diskutiert. Das Thema sei "sensibler als die Impfung" gegen COVID-19, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Montag scherzend auf einer Pressekonferenz in Ankara.

Özil habe mit der deutschen Nationalmannschaft große Erfolge gefeiert und er hoffe, dass der Offensivspieler in Istanbul glücklich wird. 

Cavusoglu deutet Özil-Treffen mit Erdogan an

Sein türkischer Amtskollege Mevlut Cavusoglu hatte Özils Wechsel in die Türkei zuvor angesprochen und mit einem Schmunzeln gesagt: "Ich hoffe, ihr habt nicht wieder etwas dagegen, dass Mesut sich mit unserem Präsidenten trifft, oder Heiko?"

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Damit spielte Cavusoglu auf den geräuschvollen Rückzug Özils aus der Nationalmannschaft nach dem WM-Desaster 2018 an. Vor dem Turnierbeginn hatte ein Foto von Ilkay Gündogan und Özil mit dem umstrittenen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan eine Kontroverse ausgelöst, die Özil schließlich zu einem Rundumschlag und dem Rücktritt aus der DFB-Elf bewegte.

Zuletzt bemühte sich die DFB-Führung um Präsident Fritz Keller wieder um eine Verbesserung der Beziehung zu Özil.

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