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Bei Di Maria wurde während des Spiels eingebrochen
Bei Di Maria wurde während des Spiels eingebrochen © AFP/SID/RONNY HARTMANN
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Während der peinlichen Niederlage von Paris St. Germain sind Unbekannte ins Haus des Argentiniers Angel Di Maria eingebrochen.

Während der peinlichen Heimniederlage des französischen Fußball-Meisters Paris St. Germain gegen den abstiegsgefährdeten FC Nantes (1:2) sind Unbekannte ins Haus des Argentiniers Angel Di Maria eingebrochen. Seine Familie soll zum Tatzeitpunkt anwesend gewesen sein, es habe aber keine Gewalt gegeben, sagte eine dem Fall nahestehende Quelle am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

PSG-Trainer Mauricio Pochettino hatte Di Maria in der 62. Minute ausgewechselt, nachdem Sportdirektor Leonardo ihn über die Geschehnisse in Paris unterrichtet hatte. "Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir drei Punkte verloren haben. Aber die Mannschaft ist wegen anderer Dinge besorgt, die ihnen wahrscheinlich bekannt sind", sagte Pochettino. Dies sei zwar keine Entschuldigung, es gebe aber "Situationen außerhalb des Fußballs, die die zweite Hälfte erklären".

Zudem wurde die Familie von PSG-Kapitän Marquinhos ausgeraubt. Der Einbruch fand jedoch nicht in seinem eigenen Haus statt, sondern bei Familienmitgliedern in Yvelines, einem benachbarten Departement westlich von Paris. Der Einbruch habe in Anwesenheit der Familie einschließlich seines Vaters mit Gewalt stattgefunden, teilte eine Quelle AFP mit. Verletzt worden sei dabei kein Familienmitglied, wie die Polizei mitteilte.

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Vor den Vorfällen hatte nach der Führung durch Rio-Weltmeister Julian Draxler (42.) alles nach einem Heimsieg für den haushohen Favoriten aus Paris ausgesehen. Doch ausgerechnet Stürmerstar Kylian Mbappe leitete die Pleite ein.

Der Weltmeister leistete sich in der 59. Minute einen kapitalen Fehlpass am eigenen Strafraum. Kolo Muani nahm das Geschenk an und traf zum Ausgleich. Zwölf Minuten später erzielte Moses Simon den Siegtreffer für die Gäste.

Paris konnte damit den Patzer von Olympique Lille nicht nutzen. Der Tabellenführer war zuvor bei AS Monaco mit dem ehemaligen Bayern-Trainer Niko Kovac nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Lille führt das Tableau damit weiter mit drei Punkten Vorsprung vor den Parisern und Olympique Lyon an.

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