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Barcelona - Lionel Messi droht nun doch Ärger wegen angeblicher Steuerhinterziehung. Ein Gericht nahe Barcelona erhebt Anklage und fordert fast zwei Jahre Haft für den Weltfußballer.

Lionel Messi droht wegen Steuerhinterziehung in Spanien im schlimmsten Fall eine Haftstrafe.

Der Staatsanwalt forderte am Donnerstag 22,5 Monate Haft für drei Steuervergehen zwischen 2007 und 2009. Zudem fordert die zuständige Finanzbehörde eine Strafzahlung von 4,1Millionen Euro von Messi und seinem Vater Jorge Horacio.

Der zuständige Richter in Gava südlich von Barcelona erhob am Donnerstag gegen den 28 Jahre alten Star des FC Barcelona und seinen Vater Anklage. Es gebe "rationale Anzeichen für Kriminalität" bei beiden Angeklagten, erklärte das Gericht.

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Im Falle einer Verurteilung sieht das spanische Steuerrecht eine Geld- oder Haftstrafe vor. In dem Schreiben der Staatsanwaltschaft, aus dem die Zeitung El Pais zitierte, wird Messi vorgeworfen, dass er große Teile seiner Einkünfte aus Rechteeinnahmen in Steueroasen wie Uruguay oder Belize angelegt hat.

Dagegen hatten die Strafverfolgungsbehörden zuvor Lionel Messi vom Vorwurf der Steuerhinterziehung freigesprochen und nur eine Anklage gegen den Vater gefordert.

Der derzeit verletzte viermalige Weltfußballer hatte erklärt, er habe keine Kenntnis über die Vorfälle gehabt.

Ein Zeitpunkt für den Prozess, der 50 Kilometer südlich von Barcelona in Vilanova i la Geltru stattfinden soll, steht noch nicht fest.

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Messis Vater hatte nach Beginn der Untersuchungen gegen den Stürmerstar im Sommer 2013 in öffentlichen Erklärungen die Verantwortung für die nicht erfolgten Steuerzahlungen seines Sohnes übernommen, da sich dieser nicht um die Steuererklärungen gekümmert habe.

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