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Valencia - Im Spitzenspiel beim FC Valencia werden Lionel Messi und Co. um ein glasklares Tor betrogen und spielen remis. Barcas Trainer reagiert jedoch gelassen.

Der FC Barcelona ist im Spitzenspiel der spanischen Primera Division beim FC Valencia nicht über ein Unentschieden hinaus gekommen. Die Katalanen spielten 1:1 (0:0) beim Tabellenzweiten.

Die Führung für die Hausherren erzielte Rodrigo in der 60. Spielminute. Den Ausgleich für Barcelona markierte Jordi Alba mit einem sehenswerten Volleyschuss nach feiner Vorarbeit von Lionel Messi in der 82. Minute.

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Glasklarer Treffer aberkannt

Große Aufregung gab es in der 30. Minute: Barcelona wurde ein glasklarer Treffer nicht gegeben. (SERVICE: Der Ticker zum Nachlesen)

Superstar Messi bekam den Ball in zentraler Position und zog mit links ab. Valencia-Keeper Neto hatte große Probleme mit dem Schuss und ließ die Kugel durch die eigenen Beine rutschen.

Er fischte den Ball erst wieder heraus als dieser die Linie bereits um mehrere Zentimeter überquert hatte. Die Barca-Stars drehten schon ab zum Jubeln, doch Schiedsrichter Ignacio Iglesias gab den Treffer nicht.

"Das war ein grober Fehler, einfach unerhört. Das muss der Schiedsrichter sehen", klagte Torschütze Alba nach dem Schlusspfiff.

Nur Barcas Trainer schimpft nicht

Barca-Coach Ernesto Valverde ging überraschend gelassen mit dem Fauxpas von Iglesias um. Er verwies auf eine Schiedsrichterentscheidung, die Barca beim Duell mit dem FC Malaga am 21. Oktober zugute gekommen war.

"Jeder kann sich täuschen und Fehler machen. Gegen Malaga trafen wir, obwohl der Ball zuvor im Aus war. Wenn das Schiedsrichtergespann etwas nicht sieht, kann man eben nichts machen", sagte Valverde.

In der spanischen Eliteklasse gibt es weder die Torlinientechnologie noch den Videobeweis. Der Videobeweis soll aber zur kommenden Saison eingeführt werden. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan)

Valencia liegt damit weiterhin vier Punkte hinter Barca. Ohne den Tor-Klau hätte sich Barcelona mit zwei Punkten mehr im Meisterschaftsrennen absetzen können. 

Erzrivale Real Madrid konnte dadurch zwei Zähler auf die "Blaugrana" gut machen und liegt acht Punkte hinter dem spanischen Pokalsieger. (SERVICE: Die Tabelle)

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