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Lionel Messi ist beeindruckt von den Fähigkeiten von Ousmane Dembele. Außerdem spricht er über seine Rivalität zu Cristiano Ronaldo und Neymar.

Barca-Superstar Lionel Messi hat in den höchsten Tönen von Teamkollege Ousmane Dembele gesprochen.

"Auf dem Feld ist er ein Phänomen. Er hat einzigartige Voraussetzungen", sagte der Argentinier der spanischen Zeitung Marca.

Der frühere Dortmunder hatte in den vergangenen Wochen für Wirbel gesorgt, weil er unter anderem das Training der Katalanen verschlief.

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Doch Messi mahnte zur Geduld: "Es ist notwendig, ihn in Ruhe zu lassen, damit er sich einlebt. Er macht das schon. Er hat die Fehler erkannt, die er gemacht hat. Er hat sie korrigiert und ist wieder der Dembele des Anfangs, den wir alle wollen."

Messi über Ronaldo: "Gesunde Rivalität"

Dauerrivale Cristiano Ronaldo verließ die spanische Liga im Sommer in Richtung Turin. "Es war eine sehr gesunde Rivalität, bei der wir uns beide Tag für Tag verbessern wollten, um das Beste zu geben. Und ich denke, es war auch gut für den Zuschauer", blickte Messi zurück.

Für ihn seien die Duelle "sehr nett" gewesen, "aber ich interessiere mich für das Übliche, nämlich mein Team. Ich versuche Dinge zu erreichen, egal ob er hier ist oder nicht."

Immer wieder wird auch der ehemalige Barca-Profi Neymar mit einer Rückkehr zu den Katalanen in Verbindung gebracht. "Wir würden uns freuen, wenn er wiederkommt, sowohl als Spieler als auch für die Kabine. Wir sind Freunde, wir haben schöne Dinge zusammen erlebt. Auch weniger schöne, aber wir verbrachten viel Zeit miteinander", erklärte der Ausnahme-Angreifer.

Aber er glaube, dass sich PSG Neymar "nicht nehmen lassen" werde.

Messi von Löws Entscheidung "überrascht"

Außerdem sprach Messi auch über die Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw für Manuel Neuer als Torhüter bei der WM und gegen seinen Teamkollegen Marc-Andre ter Stegen. "Es war eine Überraschung. Das ist die Sache des Trainers, der seine Gründe haben wird. Und das kann ich nicht kommentieren. Auf persönlicher Ebene hat es mich überrascht."

Für Aufregung sorgte Messi persönlich durch sein Fernbleiben von der Gala des Ballon d' Or. Nun erklärte er den Grund seiner Entscheidung: "Ich hörte die Nominierten und wusste, dass ich nicht gewinnen werde. Ich wusste, dass ich diesmal nicht dorthin gehöre und ich hörte mir nicht an, ob ich Zweiter, Dritter, Vierter oder Fünfter war."

Einst hatte der 31-Jährige seinen endgültigen Durchbruch unter Pep Guardiola gefeiert. Angesprochen auf den katalanischen Erfolgstrainer, sagte Messi: "Ich würde gerne mal wieder mit ihm arbeiten, er ist einer der Besten, aber es wird kompliziert, nochmal zusammenzuarbeiten."

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