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Madrid - Zinedine Zidane hat mit seiner Aufstellung gegen SD Huesca für Aufregung gesorgt. Der Trainer von Real Madrid stellt Sohn Luca Zidane von Beginn an ins Tor.

Für Real Madrid stand am Sonntagabend eine Pflichtaufgabe an. Die Königlichen empfingen den Tabellenletzten SD Huesca.

An sich also kein Grund zur Aufregung, wenn Coach Zinedine Zidane mit seiner Aufstellung nicht für eine Überraschung gesorgt hätte.

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Zidane stellt Sohn Luca ins Tor

Nach der Länderspielpause rotierte der Franzose und stellte seinen Sohn Luca von Beginn an ins Tor. Der 20-Jährige ist bei Real eigentlich Torwart Nummer drei. Für Luca Zidane war es erst das zweite Spiel für Real.

In der vergangenen Saison durfte der Keeper beim abschließenden Liga-Spiel beim FC Villarreal ran. Die Partie gegen Huesca war allerdings seine erste Partie im heimischen Bernabeu. Am Ende reichte es für Reals B-Team dank eines späten Treffers von Karim Benzema zum einem knappen 3:2-Erfolg.

Zidane schont einige Stammspieler

Nach seiner Rückkehr auf die Trainerbank bei Real hatte Zidane Keylor Navas wieder zur Nummer eins gemacht. Diesem gönnte er aber eine Pause. Der nominell zweite Keeper, Thibaut Courtois, stand wegen einer Sehnenentzündung nicht zur Verfügung.

"Ich freue mich für ihn. Er ist der dritte Torwart und Thibaut ging es nicht gut. Keylor wollte ich nach den Länderspielen eine Pause geben", erklärte Zidane hinterher. "Luca hat es gut gemacht. Es war eine gute Gelegenheit, dass er spielt. Er tat es aber nicht, nur weil er mein Sohn ist. Er ist seit 16 Jahren im Verein. Ich bewerte ihn nicht als Vater, sondern als Trainer. Er ist ziemlich reif und besitzt die Qualität, um zu spielen."

Auf dem rechten Flügel setzte Reals Coach auf den 19 Jahre alten Brahim Diaz, der im Januar für 17 Millionen Euro von Manchester City gekommen war. Unter Zidanes Vorgänger Santiago Solari hatte der Spanier kaum Spielzeit erhalten und wurde lediglich einmal in der Schlussphase eingewechselt.

Zidane schonte zudem einige weitere Stammspieler. Neben Daniel Carvajal (Aufbautraining) und Vinicius Junior (Bänderriss) standen auch Raphael Varane, Toni Kroos, Luka Modric und Marco Asensio nicht im Real-Kader. 

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