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Der FC Barcelona stellt seinen Neuzugang Antoine Griezmann vor. Der Weltmeister erhält die Rückenummer "17". Präsident Bartomeu dementiert die Vorwürfe von Atlético.

Der französische Weltmeister Antoine Griezmann (28) ist am Sonntagabend bei seinem neuen Klub FC Barcelona vorgestellt worden.

Der spanische Meister übertrug die Vertragsunterschrift des Superstars und die anschließende Präsentation im Stadion live im Internet. Griezmann, dessen Ex-Klub Atletico Madrid von Barcelona einen Nachschlag der Ablöse in Höhe von 80 Millionen Euro fordert, erhält einen Fünfjahresvertrag bis Juni 2024 und die Trikotnummer 17.

"Ich freue mich wirklich, hier zu sein. Ich gehe eine neue Herausforderung mit sehr viel Vorfreude und Ehrgeiz an", sagte Griezmann. In der Vorsaison hatte er sich noch gegen einen Wechsel zu Barca und für einen Verbleib entschieden.

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"Meine kleine Tochter war in der Schule, meine Frau fühlte sich wohl, ich war noch nicht bereit, diesen Schritt zu gehen - doch dieses Jahr war es anders", erklärte er. Damals hatte er seine Entscheidung in seiner Dokumentation "La Decisión" mitgeteilt.

"Ich habe in der Vergangenheit ein paar schlechte Dinge getan, aber bereut habe ich nichts, denn zu der Zeit wollte ich diese Dinge tun", meinte der Franzose.

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Barca hatte die festgeschriebene 120-Millionen-Euro-Ablöse für Griezmann bezahlt - aus Sicht Atleticos ist der Transfer jedoch noch nicht endgültig abgewickelt. Nach Angaben des Klubs habe Barca mit Griezmann bereits eine Einigung erzielt, bevor Anfang Juli die festgeschriebene Ablösesumme von 200 auf 120 Millionen Euro gesunken ist. 

Bartomeu: "Sie haben keinen Beweis"

"Wir haben mit ihnen gesprochen und sie haben keinen Beweis für irgendetwas", erklärte Barca-Präsident Josep Bartomeu bei der Präsentation. Er verstehe jedoch, dass die Madrilenen ihre Interessen verteidigten, genauso wie Barcelona es tue.

"Wir haben mit ihrem Präsidenten Enrique Cenzo gesprochen, und wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln, aber ich glaube nicht, dass sie irgendetwas tun können". Es seien keine Absprachen mit Griezmann im März oder April getroffen worden. 

Zuletzt hatte Griezmann das Training bei Atletico verweigert, bereits im Mai hatte er angekündigt, den Klub verlassen zu wollen. Beim Team von Trainer Diego Simeone hatte er seit 2014 gespielt, erst im vergangenen Jahr verlängerte er bis 2023. Der EM-Torschützenkönig von 2016 war in den vergangenen fünf Jahren bei Atletico mit 133 Toren in 257 Pflichtspielen der prägende Offensivspieler.

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