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Der FC Barcelona hat Antoine Griezmann verpflichtet und könnte auch Neymar holen. Es entstünde ein wahres Überangebot aus Offensivstars. Der SPORT1-Kadercheck.

"C'est magnifique!"

Als "wunderschön" bezeichnete der FC Barcelona die Verpflichtung von Antoine Griezmann. Nach langem Ringen und Warten konnten die Katalanen den Deal nun endlich verkünden. Mit dem französischen Weltmeister kommt der nächste Offensiv-Superstar – und ein weiterer soll folgen. Neben Griezmann steht weiter auch eine Rückkehr von Neymar zu den Blaugrana im Raum.

Doch diese Verstärkungen können für Barca zum echten Problem werden. Mit den 120 Millionen Euro für den einstigen Atlético-Stürmer und weiteren 75 Millionen für Ajax-Regisseur Frenkie de Jong sind die Katalanen finanziell an ihre Grenzen gestoßen. Bisher konnte Barca keinen einzigen Star verkaufen.

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Dazu ein unfassbarer Stau in der Offensive: Griezmann, Neymar, Lionel Messi, Luis Suárez, Philippe Coutinho, Ousmane Dembélé – sechs Topstürmer mit absoluten Stammplatzambitionen sind definitiv zu viel.

Valverde muss die Lieblingsformation killen

Trainer Ernesto Valverde spielt am liebsten im 4-3-3-System. Bei einer Verpflichtung von Neymar wäre dies nur noch schwierig umzusetzen.

Während der Brasilianer, genauso wie Messi, auf der Außenbahn gesetzt wäre, müsste sich Valverde im Sturmzentrum zwischen Griezmann und Suárez entscheiden. Würde einer dieser Superstars zum Bankdrücker avancieren, wäre die Stimmung im Kader wohl schnell im Keller.

Ebenso dauerhaft auf der Bank gesetzt wären dann Coutinho, Dembélé und auch Malcom, die nur noch geringste Chancen auf einen Stammplatz hätten.

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Auch, wenn Neymar nicht kommen sollte, würde man Griezmann und Suárez in diesem System nicht vereinen können - die Lösung könnte 4-2-3-1 lauten. Das deutsche Weltmeistersystem würde zumindest diese Problematik lösen. Während Suárez im Sturmzentrum weiter gesetzt wäre, würde Griezmann eine ähnliche Rolle wie bei Alético spielen und als eine Art "falsche Neun" auflaufen. Auf den Außenbahnen würde Lionel Messi eben neben Neymar oder Dembélé starten.

Coutinho hat keinen Platz mehr

Sollte eine Rückholaktion von Neymar scheitern, hätten die Katalanen mit Démbelé und Malcom Optionen auf den Außenbahnen. Egal wie man es dreht, für Philippe Coutinho kann es vorerst keinen Stammplatz mehr geben. Er ist der einzige Topstar, auf den Barca im Moment verzichten könnte. Problem: Es gibt weiterhin kein Angebot für den Brasilianer, der Barcelona einst 145 Millionen Euro kostete.

Sollte Neymar allerdings tatsächlich noch geholt werden, müssten auch Dembélé oder Malcom verkauft werden, um eine Verpflichtung irgendwie refinanzieren zu können. Für Letzteren soll es bereits konkrete Angebote geben. Der FC Arsenal soll um die Dienste des 22-Jährigen buhlen.

Defensivverbund steht, Optionen fehlen aber

In der Verteidigung stehen Stand jetzt acht Spieler im Kader des FC Barcelona. Während auf der linken Abwehrseite nur Jordi Alba zur Verfügung steht, kämpfen Nélson Semedo und Sergi Roberto um die rechte Seite.

In der Innenverteidigung ist Gerard Piqué gesetzt und wird von Samuel Umtiti und Clément Lenglet unterstützt. Viel mehr Optionen hat der Barca-Kader aber auch gar nicht zu bieten. Mit Moussa Wagué und Jean-Clair Todibo stehen nur noch zwei weitere, ziemlich unerfahrene Alternativen im Aufgebot.

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Vor der Abwehr scheint die Sache klar. Der routinierte Abräumer Sergio Busquets wird seinen Nebenmännern den Rücken freihalten, alternativ übernimmt Arturo Vidal diese Aufgabe. Davor kämpfen 75-Millionen-Euro-Mann Frenkie de Jong und Arthur um die Regie im Barca-Spiel.

Für das klassische 4-3-3 wäre ein Dreierverbund aus diesen vier Spielern eine Luxuslösung. Doch auch hier scheint es zu einem Härtefall zu kommen: Ivan Rakitic wird wohl nur noch Ersatz sein.

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