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Neymar
Neymar © Getty Images
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La-Liga-Präsident Javier Tebas hat kein Interesse an einer Neymar-Rückkehr. Durch seine zahlreichen Eskapaden sei er kein gutes Vorbild.

In den Spekulationen um die Zukunft des brasilianischen Superstars Neymar hat sich Spaniens Liga-Präsident Javier Tebas gegen eine Rückkehr des 27-Jährigen zum FC Barcelona ausgesprochen.

"Mir ist lieber, wenn er nicht in La Liga zurückkehrt", wird der 56-Jährige nach einem Radio-Interview mit Onda Cero bei Sport, dem Hausblatt der katalanischen Fußballfans, zitiert.

Tebas: Neymars Verhalten schadet der Liga

Tebas begründet seine Haltung mit Neymars Verhalten, das "nicht gut für den Wettbewerb" sei, weil am Ende "dieses oder jenes, was der Spieler anstellt, eine Nachricht ist".

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La Liga würde dagegen für Werte stehen. Und so hält der hohe Funktionär fest: "Wenn außerhalb des Platzes das Verhalten nicht korrekt ist, habe ich ihn lieber nicht in der Liga, weil er kein gutes Beispiel abgibt."

Am vergangenen Donnerstag hatte in Vize-Präsident Jordi Cardoner erstmals ein hochrangiges Mitglied der Führungsriege bei Spaniens Meister Interesse am Transfer Neymars von Paris St. Germain zurück zu den Katalanen bestätigt.

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Zahlreiche Eskapaden

Der 27-Jährige stand bereits von 2013 bis 2017 beim spanischen Renommierklub unter Vertrag, wechselte dann aber für die Rekordablöse von 222 Millionen Euro zu Frankreichs Serienmeister.

Zuletzt war Neymar, der bei der gerade stattfindenden Copa America wegen einer Fußverletzung fehlt, jedoch mehr durch Eskapaden außerhalb des Spielfeldes aufgefallen. 

Nacheinander brachten ihn eine im Instagram geäußerte Schiedsrichter-Schelte, ein Fausthieb gegen einen gegnerischen Fan sowie die noch ungeklärten Vergewaltigungsvorwürfen negativ in die Schlagzeilen.

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