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Real Madrid steht auch dank eines Geniestreichs von Toni Kroos im Finale des Supercups. Am Abend ist nun der FC Barcelona gegen Atletico Madrid gefordert.

Gesucht wird der Finalgegner von Real Madrid!

Die Königlichen stehen nach einem 3:1-Sieg gegen den FC Valencia am Mittwochabend im spanischen Supercup-Halbfinale.

Für das Highlight sorgte dabei Toni Kross. Der deutsche Nationalspieler brachte Real mit einer direkt verwandelten Ecke in Führung.

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Barcelona trifft auf Atletico

Am Donnerstag treffen im zweiten Halbfinale der FC Barcelona und Atlético Madrid aufeinander (Supercopa: FC Barcelona - Atlético Madrid, Do. ab 20 Uhr im LIVETICKER). Am Sonntag spielen die beiden Sieger das Finale aus.

Erstmals kämpfen nicht nur Meister und Pokalsieger um die Trophäe, sondern insgesamt vier Teams. Neben Meister Barcelona und Pokalsieger Valencia nehmen deshalb auch Real und Atlético teil, obwohl beide keinen Titel geholt hatten.

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Pokalsieger Valenciahatte heftige Kritik an der neuen Supercopa geübt. Dies hat allerdings vornehmlich mit der Verteilung der Antrittsprämien zu tun. Während Barcelona und Real je 6,8 Millionen Euro erhalten, muss sich der Cup-Sieger mit 2,5 Millionen begnügen.

Auf einen Boykott, der aus dem Umfeld des Vereins gefordert wurde, verzichtete der Klub jedoch am Ende.

TV-Sender verzichtet auf Übertragung

Aber nicht nur Teams sind verärgert: Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und auch der spanische Staatssender RTVE kritisierten die Entscheidung scharf, den Wettbewerb in einem Land austragen zu lassen, das Menschenrechte unterdrückt und Frauen nach wie vor benachteiligt.

RTVE verzichtet aus Protest sogar auf eine Übertragung des Supercups, der vom spanischen Verbandschef Luis Rubiales allen Ernstes als "Cup der Gleichheit" betitelt wurde. Schließlich dürften auch Frauen die Spiele im Stadion der Küstenstadt Dschidda verfolgen.

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Auch finanziell lohnt sich die Austragung in Saudi-Arabien für den spanischen Verband, der nach Medienberichten etwa 40 Millionen Euro pro Austragung einstreichen soll. Um diese hohe Summe zu generieren, wurde der Modus grundlegend reformiert.

"Letztlich ist es doch so: Fußball ist ein Geschäft geworden und trachtet nach Einnahmen", sagte Barca-Coach Ernesto Valverde vor dem zweiten Halbfinale am Donnerstagabend gegen Atletico, "deshalb sind wir alle hier".

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