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Das Comeback des Fußballs rückt näher und die ersten Spieler melden große Zweifel an. In Spanien kündigt nun ein Profi an, nicht mehr spielen zu wollen.

Die Politik trifft Entscheidungen, die Ligen basteln an Konzepten und die Klubs kämpfen ums Geld. 

Doch was ist in Corona-Zeiten eigentlich mit den Spielern? Nach Birger Verstraete vom 1. FC Köln und Neven Subotic von Union Berlin hat sich nun auch ein Profi aus Spanien mit großen Sorgen zum angedachten Comeback des Profi-Fußballs geäußert. 

Allerdings geht Rafael Giménez vom Tabellenführers der zweiten spanischen Liga noch ein ganzes Stück weiter - er kündigte an, den Dienst beim FC Cádiz verweigern zu wollen. 

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"Ich denke vorerst nicht daran, wieder Fußball zu spielen. Und ich werde natürlich auch auf mein Gehalt verzichten", sagte der 26-Jährige im Interview mit mehreren Medien. 

Giménez beichtete, "riesige Angst" zu haben. 

"Dann arbeite ich halt in der Kneipe"

Seine Entscheidung treffe er als "Mann von Prinzipien"  - aus vollster Überzeugung: "Für mich haben meine Gesundheit und die Gesundheit meiner Töchter Vorrang." 

Fußball-Profis dürfen dem Trainings- und Spielbetrieb allerdings nicht ohne weiteres fernbleiben. Sie sind, wie andere Arbeitnehmer auch, zur Arbeit verpflichtet. 

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Doch Giménez stellte klar: Er werde erst wieder kicken, wenn es entweder einen Impfstoff oder aber Medikamente gegen das Coronavirus gebe: "Und wenn man mich deshalb im Fußball nicht haben will, dann arbeite ich halt in der Kneipe meiner Familie." 

In Spanien kehrten die Teams in dieser Woche wieder auf die Trainingsplätze zurück. Mit über 26.000 Toten wurde das Land von der Coronakrise hart getroffen.

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