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James Rodriguez kommt bei Real Madrid fast gar nicht mehr zum Einsatz. Nun verweigerte er sogar einen Platz im Kader der Königlichen.

728 Spielminuten, 14 Spiele, ein Tor. 

Die Saisonbilanz von James Rodríguez ließt sich äußerst ernüchternd. Ja, der kolumbianische Nationalspieler war am Ende der Hinrunde fast zwei Monate lang verletzt und verpasste dabei elf Spiele. 

Genauso viele Partien verbrachte der 28-Jährige jedoch fit und einsatzbereit über 90 Minuten lang auf der Bank. Wenn er spielte, dann selten von Beginn an - seit dem Restart in Spanien kam er 12 Minuten zum Einsatz. 

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Und auch am vergangenen Wochenende stand der ehemalige Leihspieler des FC Bayern nicht auf dem Platz. Wie Reals Trainer Zinédine Zidane erklärte, verzichtete James gegen Ahtletic Bilbao am Sonntag sogar gänzlich auf eine Einsatz-Chance. 

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"James wollte auf eigenen Wunsch nicht im Kader stehen", sagte Zidane nach dem 1:0-Sieg des Spitzenreiter. Das sei "seine persönliche Angelegenheit, mehr gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen." Dass der französische Trainer nur ungern auf James baut, zeigen nicht nur der Blick auf die Zahlen. Dem Coach und dem hoch veranlagten Offensivspieler wird schon länger ein schwieriges Verhältnis nachgesagt. 

Der kolumbianische Ex-Nationalspieler Faustino Asprilla kommentierte die Situation vor kurzem so: "Wenn ich James wäre, würde ich Zidane zum Mond schießen. Es muss ein persönliches Problem zwischen den beiden vorliegen."

Bei den Königlichen steht James noch bis 2021 unter Vertrag, ein Abschied im Sommer scheint wahrscheinlich. Wiederholt wurde er mit Atlético Madrid in Verbindung gebracht, aber auch in der Premier League soll es Interessenten geben. 

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