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Das erste Treffen zwischen Lionel Messis Vater und Barcelona-Chef Bartomeu verläuft ohne Einigung. Die Positionen der beiden Parteien sind festgefahren.

Seit Lionel Messi am 25. August sein mittlerweile berühmtes Burofax an den FC Barcelona schickte, ist bei den Katalanen nichts mehr so, wie es mal war.

Die Klub-Verantwortlichen, allen voran Präsident Josip Maria Bartomeu, wehren sich mit Händen und Füßen gegen den drohenden Abgang des Superstars.

Am Mittwochabend gab es ein erstes Treffen zwischen den beiden Parteien. Bartomeu, begleitet von Sportdirektor Javier Bordas, traf sich mit Messis Vater Jorge und Lionels Bruder Rodrigo. Begleitet wurde das Duo von einem Rechtsanwalt. 

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Trotz der laut spanischen Medien "angenehmen Atmosphäre" wurde allerdings keine Einigung erzielt - im Gegenteil.

Messi Senior: "Schwierig, schwierig"

Schon nach seiner Ankunft am Flughafen, also noch vor den Gesprächen, raunte Messi Senior den Medien nur zu: "Ich weiß gar nichts, Freunde."

"Schwierig, schwierig", war dann noch seine Antwort auf die Frage, wie es um die Zukunft seines Sohn bestellt sei. Auf seinem raschen Weg zum Taxi und weg vom Medienpulk blieb noch Zeit für einen kurzen Austausch.

Ob Manchester City das Ziel Messis sei? "Ich weiß es nicht, bislang gibt es noch nichts."
Ob es hierzu bereits Kontakt mit City-Trainer Pep Guardiola gab? "Nein, mit niemandem."
Ob Messi bei Barca bleiben könne? "Schwierig, schwierig."

Keine Einigung in Sicht?

Nach dem Gespräch sickerte durch, dass Bartomeu, ohne seine Position zu verlassen, mit Nachdruck auf die Ausstiegsklausel in Höhe von 700 Millionen Euro verwiesen habe. Der Barca-Chef habe Messis Vater klar gemacht, dass sein Sohn die Schlüsselfigur in Ronald Koemans neuem Projekt sein soll.

Über einen Abschied wolle er dagegen keinesfalls verhandeln.

Laut Mundo Deportivo habe Jorge Messi auf der Version seines Sohnes bestanden, wonach die besagte Klausel wegen der durch Corona verlängerten Saison Ende August noch aktiv gewesen sei.

Die beiden Parteien dürften in den kommenden Tagen ihre Verhandlungen fortsetzen - wann genau, steht noch nicht fest.

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