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Messi soll 555 Millionen in vier Jahren kassiert haben
Messi soll 555 Millionen in vier Jahren kassiert haben © AFP/SID/LLUIS GENE
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Die Veröffentlichung des offensichtlich originalen Vertragspapiers von Superstar Lionel Messi mit dem FC Barcelona sorgt in Spanien für großen Wirbel.

Die Veröffentlichung des offensichtlich originalen Vertragspapiers von Superstar Lionel Messi mit dem FC Barcelona sorgt in Spanien für großen Wirbel. Die Sporttageszeitung El Mundo Deportivo hatte am Sonntag Details veröffentlicht. Demnach soll der sechsmalige Weltfußballer Messi für seine vier Spielzeiten von 2017 bis 2021 insgesamt 555.237.619 Euro kassieren, das würde jährlich gut 138 Millionen Euro bedeuten. Von der Gesamtsumme habe Messi bereits 92 Prozent erhalten, also knapp 511 Millionen Euro.

Der FC Barcelona erklärte daraufhin in einer Mitteilung am Sonntag, man sei nicht für die Publikation verantwortlich und bedaure den Vorgang. Man werde juristische Schritte gegen die Zeitung einleiten. Damit wolle man das Blatt für eventuell entstehende Schäden aufgrund der Veröffentlichung der Zahlen haftbar machen.

Messi hatte seinen Vertrag Anfang Juli 2017 verlängert. Ob der Argentinier weiter bei den Katalanen bleibt, ist derzeit unklar. Im vergangenen Sommer hatte es bereits gewaltige Querelen innerhalb des Klubs gegeben, nachdem bekannt geworden war, dass der Star den Verein vorzeitig verlassen wolle. Am Ende stand der Verbleib Messis, aber auch ein gewaltiger Imageverlust für beide Parteien.

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Zweiter Hauptakteur in dem "Rosenkrieg" war der damalige Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu, der im vergangenen Oktober zudem wegen der angespannten Lage des Klubs wie auch der Rest des Vorstandes zurückgetreten war. Den FC Barcelona drücken nach jüngsten Angaben Gesamtschulden in Höhe von 1,17 Milliarden Euro.

Zudem hatte Barca in seinem Wirtschaftsbericht mitgeteilt, dass die kurzfristigen Verbindlichkeiten bei 730,6 Millionen Euro liegen. Aus der Bilanz geht hervor, dass diese Verbindlichkeiten 196 Millionen Euro an langfristigen Schulden gegenüber anderen Vereinen für Spielertransfers enthalten. 

Aufgrund der extrem angespannten wirtschaftlichen Situation habe der Klub außerdem veranlasst, die Zahlung der Gehälter an die Spieler von Januar auf Februar zu verschieben, dies hatten spanische Medien berichtet.

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