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Chelsea-Torhüter Kepa Arrizabalaga hat sich am Sonntag geweigert das Feld zu verlassen. Doch der Schiedsrichter hat keine Handhabe gegen den Spanier.

Torhüter Kepa Arrizabalaga vom FC Chelsea hat im Finale des englischen Fußball-Ligapokals gegen Manchester City (3:4 i.E.) am Sonntagabend seine Auswechslung verweigert.

Teammanager Maurizio Sarri reagierte wütend, beide Seiten beriefen sich später auf "ein großes Missverständnis".

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Das Schiedsrichtergespann hatte in diesem Fall keinerlei Handhabe. In Regel 3 der offiziellen Spielregeln des Weltverbandes FIFA ist unter Punkt 3 ("Auswechselvorgang") eindeutig festgehalten: "Weigert sich ein Spieler, der ausgewechselt werden soll, das Feld zu verlassen, läuft die Partie weiter." Persönliche Strafen sind nicht vorgesehen.

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Generell gilt:
   - Der Schiedsrichter ist vor der Auswechslung zu informieren. 
   - Der auszuwechselnde Spieler muss vom Schiedsrichter die Erlaubnis zum Verlassen des Spielfeldes erhalten, sofern er dieses nicht bereits verlassen hat. 
   - Spieler, die ausgewechselt werden, müssen das Spielfeld nicht an der Mittellinie verlassen und dürfen nicht mehr am Spiel teilnehmen.
   - Ein Auswechselspieler betritt das Spielfeld ausschließlich während einer Spielunterbrechung, an der Mittellinie, nachdem der auszuwechselnde Spieler das Spielfeld verlassen hat und nach einem Zeichen des Schiedsrichters.

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