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Beim FC Liverpool stehen in der Weihnachtszeit etliche Spiele an, die alle in den selben Zeitraum fallen. Jürgen Klopp will das nicht einfach mitmachen.

Vom Punkt aus schoss sich der FC Liverpool im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal ins Viertelfinale des League Cup. 

Doch schon kurz nach dem wilden 10:9-Sieg gab es bei den Reds schon wieder Grund zum Ärger - denn der angesetzte Termin für das Viertelfinalspiel fällt für den Tabellenführer der englischen Premier League nun in einen ungünstigen Zeitraum.

Der durchgetaktete und immer voller werdende Spielplan des aktuellen Champions-League-Siegers in der Weihnachtszeit bereitet Jürgen Klopp Sorgen. Der Liverpool-Trainer drohte nun sogar mit einem Boykott des Viertelfinalspiels: "Wenn sie keinen angemessenen Termin für uns finden - nicht drei Uhr morgens an Weihnachten - dann spielen wir nicht."

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Angesetzt ist das Spiel nämlich in der selben Woche, in der die Reds bereits bei der Klub-WM in Katar gefordert sind. Für die Reds überschneiden sich nun beide Wettbewerbe. Der Gegner steht auf jeden Fall schon fest, Liverpool bekommt es mit Aston Villa zu tun. 

Es bliebe außerdem kaum Zeit zum Durchatmen, schließlich wartet noch die Premier League auf die Mannschaft um Klopp: Am zweiten Weihnachtsfeiertag sowie am 29. Dezember stehen Spiele gegen Leicester City und Wolverhampton an.

"Wir werden nicht die Opfer dieses Problems sein"

Klopp fordert einen Kompromiss und nimmt die Verantwortlichen des League Cups in die Pflicht: "Du musst über diese Dinge nachdenken. Wenn du einen Spielplan erstellt, bei dem ein Team nicht an allen Spielen teilnehmen kann, musst du über den Spielplan nachdenken. Das beginnt hoffentlich jetzt. Ich denke, dass das fair und das Problem jetzt offensichtlich ist."

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Da der Terminplan der Reds von Mitte November bis Ende 2019 voll ist, wird die Football League, die im Austausch mit Liverpool steht, das Spiel wahrscheinlich für Anfang 2020 ansetzen.

Das wiederum würde die Frage aufwerfen, wann die Halbfinalspiele stattfinden könnten. Klopp schob nach: "Wir werden nicht die Opfer dieses Problems sein. Wir haben gegen Arsenal gespielt, wir wollten gewinnen, das haben wir geschafft."

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Wenn die Verantwortlichen für Liverpool keine zufriedenstellende Lösung finden, dann "spielen wir nicht die nächste Runde und wer auch immer unser Gegner ist, rückt vor oder spielt gegen Arsenal", schlug Klopp schließlich vor.

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