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Bisher spielt die Roma noch zusammen mit Lazio im Olympiastadion © Getty Images
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Der AS Rom nimmt die letzte Hürde für ein neues Stadion. Roms Bürgermeisterin stimmt dem Mega-Projekt für mehr als zwei Millarden Euro zu.

Der AS Rom bekommt ein neues Stadion. Fünf Monate nachdem Bürgermeisterin Virginia Raggi einer Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 eine Absage erteilt hatte, stimmte sie nun dem Bau eines privaten Stadions im Südwesten der Hauptstadt zu. Mehr als zwei Milliarden Euro soll das Projekt kosten und innerhalb von drei Jahren abgeschlossen sein.

Derzeit teilt sich der Klub von Nationalspieler Antonio Rüdiger mit dem Stadtrivalen Lazio Rom das Olympiastadion.

Die neue Arena für 60.000 Zuschauer in Roms Peripherie-Viertel Tor di Valle, auf die Klub-Präsident und US-Geschäftsmann James Pallotta schon seit 2012 drängt, soll auf einem verwahrlosten Gelände entstehen, auf dem sich derzeit eine verlassene Pferde-Rennbahn befindet. Geplant sind auch der Bau von Hochhäusern des Stararchitekten Daniel Libeskind sowie ein Businesspark, Restaurants und Hotels.

Bürgermeisterin Raggi, die sich stark für die Umwelt engagiert, gab dem Projekt Grünes Licht, nachdem sie Garantien erhalten hatte, dass der neue Komplex den modernsten ökologischen Standards entspricht und das System öffentlicher Verkehrsmittel rund um das Stadion auf Kosten des Klubs aufgewertet werde.

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