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Serie A: AC Mailand macht Rekordverlust nach Ausstieg von China-Investor
Der AC Mailand macht Rekordverlust © Getty Images
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Der AC Mailand hat im abgelaufenen Geschäftsjahr über 100 Millionen Euro an Verlusten gemacht. Auch die Ausgaben sind um über 20 Prozent gestiegen.

Der chinesische Unternehmer Li Yonghong, bis Juli Eigentümer des AC Mailand, hat die Rossoneri in einer dramatischen finanziellen Lage hinterlassen.

Die Verluste des Serie-A-Klubs erreichten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordwert von 126 Millionen Euro, das sind 53 Millionen Euro mehr als 2016/17.

Die Ausgaben stiegen um 22,7 Prozent auf 354 Millionen Euro, was der Transferoffensive im Sommer 2017 zuzuschreiben ist. Der Klubumsatz stieg um 17 Prozent auf 255,8 Millionen Euro.

Milan zwischenzeitlich vom Europapokal ausgeschlossen

Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatte Milan im April 2017 an Li verkauft. Der US-Hedgefonds Elliott übernahm im Juli die Kontrolle und griff dem Verein zunächst mit 170,5 Millionen Euro unter die Arme.

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Die Investmentfirma will dem Verein weitere 50 Millionen Euro zuschießen. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte Milan wegen Verstößen gegen das "Financial Fairplay" zuletzt zwischenzeitlich vom Europapokal ausgeschlossen.

Milan hat bislang siebenmal den Europapokal der Landesmeister bzw. die Champions League gewonnen und ist damit im wichtigsten Europacup-Bewerb der zweiterfolgreichste Klub hinter Real Madrid (13). Die letzte italienische Meisterschaft des AC Mailand datiert aus dem Jahr 2011.

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