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Genoa CFC v FC Internazionale - Serie A
Mauro Icardi ist zurück © Getty Images
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Mauro Icardi meldet sich mit einer starken Vorstellung zurück, doch die Inter-Fans haben ihm noch nicht vergeben. Auch vom Trainer gibts Kritik.

Mauro Icardi hat sich nach rund zweimonatiger Absenz mit einem Tor und einem Assist zurückgemeldet.

Beim 4:0-Auswärtssieg von Inter Mailand gegen den FC Genua lieferte der argentinische Superstar eine starke Leistung ab - eine reine Erfolgsstory war das Comeback des 26-Jährigen aber trotzdem nicht.

Die Fans haben dem 26-Jährigen noch lange nicht vergeben. Und auch von Trainer Luciano Spalletti gab es - neben ein paar lobenden Worten - gleich wieder Kritik. 

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Schon beim Aufwärmen wurde Icardi immer wieder von den Anhängern des eigenen Klubs wüst beschimpft. Auch während des Spiels waren beleidigende Sprechchöre zu hören.

Spalletti attestierte seinem Stürmerstar derweil ein "großartiges Spiel", hielt sich aber im selben Atemzug auch mit Kritik nicht zurück.

"Icardi muss mehr ins Spiel kommen und mit dem Team auf dem Platz arbeiten. Wenn du gibst, bekommst du auch. Wenn man das Spiel mit nur neun statt zehn Feldspielern aufbaut, hat man weniger Chancen, ein Tor zu schießen", sagte der Coach nach der Partie.

Icardi traf bei seinem Startelf-Comeback in der 40. Minute vom Punkt zum zwischenzeitlichen 2:0, nachdem er den Strafstoß selbst herausgeholt hatte. Wenig später legte er Ivan Perisic auch den Treffer zum 3:0 vor (54.). 

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Eine Ultra-Gruppierung hatte sich bereits vor der Partie in einem Statement von dem Angreifer distanziert.

"Die Curva Nord hat einstimmig beschlossen, dass das Verhalten der Nummer neun nicht länger toleriert werden darf. Die Nord ist der Meinung, dass Icardi nicht den nötigen Charakter besitzt."

Zur Erinnerung: Icardi war die Kapitänsbinde Mitte Februar abgenommen worden, worauf er einen Einsatz in der Europa League verweigert hat. Danach kam er nicht mehr zum Zug, offiziell fehlte er wegen einer Knieverletzung.

Zu dem tiefen Riss zwischen dem Verein und seinem wohl besten Spieler kam es, weil es bei den Verhandlungen zu einer angestrebten Vertragsverhandlung große Differenzen gab.

Spalletti hatte es noch am Wochenende als “demütigend” bezeichnet, dass Inter den Spieler davon überzeugen müsse, das Trikot wieder anzuziehen.

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