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Juventus Turin lässt erstmals in der Serie-A-Saison Punkte liegen, kann sich aber glücklich schätzen, gegen Franck Ribérys Fiorentina nicht verloren zu haben.

Franck Ribéry und Co. hatten Juventus Turin am Rande einer Niederlage, aber das Glück war dem AC Florenz beim 0:0 nicht hold. (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen)

Der Ex-Bayern-Star durfte seit seinem Wechsel vom FC Bayern in die Toskana erstmals in der Startelf ran und zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen mit einer bärenstarken Leistung zurück.

Ribéry von Fiorentina-Boss Commisso gefeiert

"Ich bin sehr glücklich, weil es ein schwieriges Spiel war. Das Team hat Mentalität gezeigt sowie mit viel Herz und Mut gespielt. Alles, was fehlte, war das Tor. So müssen wir aber weiterarbeiten", sagte Ribéry nach dem Spiel. 

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Und weiter: "Zuerst will ich den Fans für den herzlichen Empfang danken. Ich bin seit drei Wochen hier und sehr glücklich. Ich mag die Menschen und die Mentalität dieser Menschen - und insbesondere mag ich diese Atmosphäre. Wenn die Fans glücklich sind, bin ich es auch. Ich bin nur traurig, weil wir kein Tor erzielen konnten."

Fiorentina-Präsident Rocco Commisso schwärmte anschließend vom 36-Jährigen. "Haben Sie Ribéry mit 36 gesehen? Er hat besser gespielt als Cristiano Ronaldo", sagte Commisso bei Sky Italia.

Ribéry lässt Juve alt aussehen

Zusammen mit Dalbert sorgte der 36-Jährige auf der linken Seite für viel Dampf und Wirbel. Ein ums andere Mal sahen die Gegenspieler wie Slalomstangen aus, durch die Ribéry mit Leichtigkeit dribbelte.

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Einzig ein Tor wollte für die glücklose Fiorentina trotz zahlreicher Großchancen nicht fallen. Nach 68 Minuten verließ der sichtlich erschöpfte Franzose für Kevin-Prince Boateng den Platz.

Das Artemio Franchi würdigte seine starke Leistung mit Standing Ovation.

Erster Punktgewinn für Fiorentina

Am Ende musste sich die Heimmannschaft mit einem Punkt gegen die Alte Dame begnügen, dem ersten überhaupt in dieser Spielzeit nach zwei Niederlagen. (Tabelle der Serie A)

Trotzdem sollte die gezeigte Leistung gegen den italienischen Spitzenreiter der Mannschaft von Florenz-Coach Vincenzo Montella für die nächsten Spiele Mut machen.

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Khedira und Ronaldo bleiben blass

Juve dagegen bleibt nach drei Spielen mit sieben Punkten vorerst ungeschlagen an der Tabellenspitze. (Ergebnisse und Spielplan der Serie A)

Während Emre Can nur auf der Reservebank Platz nahm, spielte Sami Khedira durch, war aber genauso unauffällig wie Superstar Cristiano Ronaldo.

Das einzig Positive für die Turiner: Seit Mitte August hatte Juve-Coach Maurozio Sarri mit einer Lungenentzündung zu kämpfen und verpasste deshalb die ersten beiden Ligaspiele.

Während der Länderspielpause hatte er erstmals wieder das Training der Turiner geleitet und stand nun wieder an der Seitenlinie - aber ohne Erfolg.

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