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Besonderes Erfolgserlebnis für Franck Ribéry. Der Oldie trifft zum ersten Mal für den AC Florenz. Die Viola verpassen jedoch den Sieg in Bergamo dramatisch.

Am Ende überwiegte doch die Enttäuschung. Der AC Florenz kam nicht über ein 2:2 (0:1) gegen Atalanta Bergamo hinaus.

Dabei führte Florenz lange komfortabel mit 2:0 - und kassierte in der fünften Minute der Nachspielzeit doch noch den Ausgleich. (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen)

Ribéry jubelt - doch Florenz schenkt den Sieg her

Die Tore für die Gäste erzielten Federico Chiesa (24.) und der langjährige Münchner Franck Ribéry (66.). Nach einem hohen Ball von Federico Chiesa war der 36-Jährige zur Stelle und nahm den Ball herrlich per Volley. Es war Ribérys erster Treffer für die Fiorentina.

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Doch es sollte nicht sein mit dem ersten Sieg in dieser Saison. Josip Ilicic (84.) und Timothy Castagne (90.+5) trafen für Atalanta und schockten Florenz spät.

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Florenz bleibt damit weiter auf dem letzten Tabellenplatz in Italien. Außerdem wartet Florenz saisonübergreifend seit 18 Spielen auf einen Dreier. (Tabelle der Serie A

Ribéry trifft für seinen sechsten Verein

Ribéry erzielte damit sein 147. Tor in seiner Karriere. Er traf bereits für Stade Brest, Galatasaray Istanbul, FC Metz, Olympique Marseille, FC Bayern und nun den AC Florenz.

Für die Bayern schoss der Franzose 124 Tore. 

Überschattet wurde das Spiel von einem erneuten Rassismus-Vorfall in Italien. Schiedsrichter Daniele Orsato unterbrach in der ersten Hälfte das Spiel für mehrere Minuten, nachdem der brasilianische Florenz-Verteidiger Dalbert von Heimfans rassistisch beleidigt worden war und das Feld verlassen wollte. 

Erneuter Rassismus-Vorfall überschattet die Partie

In Italien gibt es seit Jahren Probleme mit rassistischen Fans. Anfang September hatten Beleidigungen gegen den belgischen Nationalstürmer Romelu Lukaku von Inter Mailand durch Anhänger von Cagliari Calcio für Aufregung gesorgt.

"In Italien hat sich die Situation nicht verbessert, sie ist ernst", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino am Sonntagabend im Fernsehsender Rai2: "Im Fußball und in der Gesellschaft darf es keinen Rassismus geben."

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