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Franck Ribéry muss in den nächsten Spielen zuschauen. Ein Ausraster gegenüber einem Schiedsrichter kommt den ehemaligen Bayern-Spieler teuer zu stehen.

Franck Ribéry ist nach seiner Attacke auf einen Schiedsrichter-Assistenten bei der 1:2-Niederlage mit dem AC Florenz gegen Lazio Rom gesperrt worden. 

Der ehemalige Profi des FC Bayern wurde für drei Spiele aus dem Verkehr gezogen - dies bestätigte sein Verein offiziell. Zusätzlich wurde der Franzose zu einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verdonnert. 

Ribéry hatte nach dem späten Sieg-Tor durch Lazios Ciro Immobile in der 89. Spielminute die Beherrschung verloren und die Rote Karte gesehen. Der 36-Jährige rückte Linienrichter Matteo Passeri mit einem Schubser körperlich auf die Pelle, entlud seinen Unmut über ein angebliches Foulspiel vor dem Immobile-Tor. 

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Zu diesem Zeitpunkt war Ribéry bereits nicht mehr auf dem Feld gewesen, er wurde in der 75. Spielminute ausgewechselt. Zuvor hatte er gegen Lazio einen Assist geliefert: Den Rückstand durch Joaquin Correa (22.) glich Federico Chiesa (25.) nach Vorarbeit des früheren Bundesliga-Stars kurz darauf aus. 

Ribéry sagt sorry

In einem offiziellen Statement rügte das zuständigen italienischen Sportgericht das "bedrohlichen Verhalten" Ribérys. Neben dem Schubser soll es auch zu "respektlosen Aussagen" gekommen sein. Schon vor Verkündung der Sperre hatte der Offensiv-Spieler bei Twitter Reue gezeigt.  

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"Ich entschuldige mich bei meinen Mitspielern, dem Trainer und den Fans. Ich entschuldige mich außerdem bei Herrn Passeri", schrieb Ribéry und versuchte dann, sein Verhalten nach Spielende zu erklären: "Ich war sehr aufgebracht und traurig. Ich hoffe, Herr Passeri kann meine Laune nachvollziehen."

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Ribéry wird die kommenden Liga-Spiele bei Sassuolo Calcio, gegen Parma Calcio und bei Cagliari Calcio verpassen. Erst am 24 November beim Auswärtsspiel gegen Hellas Verona steht er Trainer Vincenzo Montella wieder zur Verfügung. 

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