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Wegen des Coronavirus werden im Norden Italiens alle Sportveranstaltungen abgesagt. Betroffen sind auch vier Serie-A-Spiele. Wie geht es nun weiter?

Die Ausbreitung des Coronavirus im Norden Italiens hat zur Absage von vier für Sonntag angesetzten Serie-A-Spielen geführt. 

Am Sonntagnachmittag sagte der Verband zusätzlich die Begegnung zwischen dem FC Turin und Parma Calcio ab, bereits zuvor waren die Partien zwischen Inter Mailand und Sampdoria Genua, Atalanta Bergamo und US Sassuolo Calcio sowie Hellas Verona und Cagliari Calcio gestrichen worden, da alle Sportveranstaltungen in der Lombardei und Venetien abgesagt wurden.

Damit wollen die Behörden eine noch weitere Verbreitung des Virus eindämmen. In Italien sind mittlerweile 79 Coronavirus-Fälle bestätigt, zwei Menschen sind bislang an den Folgen einer Infektion gestorben.

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Italiens Sportminister meldet sich zu Wort

Italiens Minister für Sport, Vincenzo Spadafora, gab ein Statement ab und erklärte die Gründe, weshalb die Spiele abgesagt wurden. Auf Facebook veröffentlichte er einen Text, in dem er alle Beteiligten dazu aufrief, "umsichtig und verantwortungsbewusst zu sein". Für Spadafora ist es "notwendig, ernsthaft und entschlossen zu handeln. Aus diesem Grund haben wir Sportwettkämpfe in Bereichen ausgesetzt, in denen möglicherweise sogar die Möglichkeit einer Ausbreitung besteht."

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Wie es genau mit den ausstehenden Partien weitergeht, ist derzeit noch nicht bekannt. Vor allem einen baldigen Ausweichtermin für Inter zu finden, dürfte sich als schwierig erweisen, da die Nerazzuri bereits am Donnerstag Ludogorets Razgrad in der Europa League empfangen.

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Der italienische Fußball-Dachverband FIGC richtete am Sonntagmittag eigens eine Ärzte-Task-Force ein. Die abgestellten Mediziner und Medizinerinnen sollen schnellstmöglich die Situation analysieren und dadurch genauere Angaben zu den Wiederholungsterminen machen können. 

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