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Im Mailänder Stadtderby gelingt Inter Mailand ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft. Romelu Lukaku entscheidet das Duell mit Zlatan Ibrahimovic für sich.

Lukaku schlägt Ibrahimovic, Inter demütigt den AC: Im 228. Mailänder Stadtderby haben die Nerazzurri einen großen Schritt in Richtung italienische Fußballmeisterschaft gemacht.

Inter gewann am Sonntag mit 3:0 (1:0) beim AC und baute seinen Vorsprung an der Spitze der Serie A aus. (Tabelle der Serie A)

Angeführt wurde der Tabellenführer vom Doppeltorschützen Lautaro Martinez (5./57.) und Starstürmer Romelu Lukaku. Der Belgier traf zum Endstand (66.), hatte zudem die frühe Führung stark vorbereitet - und setzte damit Wirkungstreffer im Dauerduell mit Superstar Zlatan Ibrahimovic.

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Der Schwede aufseiten des AC wurde stark zugestellt und blieb so meist wirkungslos, nach 75 Minuten wurde er ausgewechselt.

Ibrahimovic scheitert an Inter-Keeper

Milan hatte vor allem gegen Ende der ersten und zu Beginn der zweiten Hälfte starke Phasen, auch Ibrahimovic scheiterte aber wiederholt am starken Inter-Torwart Samir Handanovic.

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Begleitet wurde die Begegnung von Polizei-Einsätzen vor dem Stadion. Die Sicherheitskräfte mussten zur Durchsetzung der Corona-Beschränkungen eine Ansammlung von insgesamt rund 5000 friedlicher Tifosi aus beiden Lagern auflösen.

Der nächste Vergleich zwischen "Ibra" und Lukaku war mit Spannung erwartet worden, denn der letzte hatte es in sich: Während des Pokalspiels zwischen dem AC und Inter (1:2) Ende Januar bezeichnete Ibrahimovic den Belgier als "kleinen Esel", es kam zu einem hitzigen Wortgefecht und Raufereien.

Beide Spieler wurden anschließend für zunächst ein Pokalspiel gesperrt, die verbandsinternen Untersuchungen laufen aber noch. 

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Ein Mailand-Klub holt wohl den Titel

Inters Abstand auf Verfolger Milan beträgt nun vier Punkte (53:49). Dahinter brachte sich am Sonntag Atalanta Bergamo (43) wieder in Stellung. Der Champions-League-Teilnehmer gewann gegen Tabellennachbar SSC Neapel mit 4:2 (0:0), Nationalspieler Robin Gosens traf dabei gleich zweimal - zunächst ins gegnerische (64.), wenig später ins eigene (76.) Tor.

Nach neun Meistertiteln in Serie für Juventus Turin dürfte der Scudetto in diesem Jahr wieder in die Lombardei gehen, der AC war zuletzt 2011 Meister, Inter 2010.

Erstmals seit zehn Jahren kämpfen die beiden Mailänder Großklubs wieder gegeneinander um den Titel. Möglich ist das auch, weil beide mittlerweile von Investoren aus China geführt werden, die jeweils Summen in dreistelliger Millionenhöhe in die Vereine pumpen.

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