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FBL-TUR-GALATASARAY-FENERBAHCE
Schimmer Bilder aus Istanbul © Getty Images
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Nach dem Derby von Istanbul kommt es noch auf dem Spielfeld zu schlimmen Szenen. Ein Fenerbahce-Spieler wird von seinen Gegenspielern vom Platz gejagt.

Ein umkämpftes Instanbul-Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahce hat nach Abpfiff der Partie einen unrühmlichen Höhepunkt gefunden. 

Sekunden nachdem der Schiedsrichter das 2:2-Remis abgepfiffen hatte, stürmten etliche Profis in die Spielfeldmitte und lieferten sich ein wildes Handgemenge. Auslöser war wohl eine Auseinandersetzung zwischen Ferners Roberto Soldado und Galas Younes Belhanda.

Fenerbahces Jailson eilte herbei und verpasste Belhanda eine Ohrfeige. Auch Ersatzspieler, Ordner und Polizisten warfen sich ins Getümmel. Es kam zu Schlägen, auch Gegenstände flogen durch die Luft. 

Jailson, auf den es seine Gegenspieler besonders abgesehen hatten, konnte sich schließlich aus dem Knäuel befreien und flüchtete - verfolgt von mehreren Galatasaray-Profis - in die Kabine. 

Der Unparteiische verteilte nach den wilden Szenen noch drei Mal die Rote Karte. Auf Seiten von Fenerbahce traf es Jailson und Soldado, bei Gala sah Badou Ndiaye den Roten Karton. Auch auf den Rängen spielten sich unschöne Szenen ab, Fans lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Galatasaray war durch Ryan Donk in der 31. Spielminute und Martin Linnes (49.) in Führung gegangen. Mathieu Valbuena per Elfmeter (66.) und Jailson (72.) hatten für den Ausgleich gesorgt.

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