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Lukas Podolski bei seiner Ankunft in der Türkei
Lukas Podolski bei seiner Ankunft in der Türkei © dpa Picture Alliance
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Lukas Podolski steht kurz vor seinem zweiten Engagement in der Türkei. Der Ex-Weltmeister wird bei seiner Ankunft bereits begeistert bejubelt, fix ist noch nichts.

Der Ex-Weltmeister Lukas Podolski (34) steht unmittelbar vor seinem zweiten Wechsel in die Türkei. 

Wie SPORT1 am Rande des Spiels zwischen dem 1. FC Köln und VfL Wolfsburg erfuhr, wechselt der 34 Jährige Antalyaspor in die Süper Lig. Podolski, der die Köln-Partie live im Stadion verfolgte, soll in der türkischen Mittelmeerstadt noch an diesem Wochenende einen Vertrag bis 2021 unterschreiben. Darüber berichtete der Kölner Express zuerst.

In der Türkei wurde Prinz Poldi, der noch am Samstagnachmittag den 3:1-Erfolg seines Stammklubs 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg im RheinEnergie-Stadion in der Loge verfolgt hatte, begeistert von den Fans mit Sprechchören empfangen. 

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Von Vereins-Funktionären wurde der 130-malige Nationalspieler (49 Länderspieltreffer) traditionell mit einer Tasse Tee begrüßt. Podolski soll mit einem Privatjet nach Antalya geflogen sein, offiziell bestätigt wurde der Transfer von Antalyaspor allerdings noch nicht.

Angeblich seien noch Details in Verhandlungen am Sonntag zu klären.

Köln lehnt Podolskis Wunsch-Rolle offenbar ab

Von 2015 bis 2017 spielte Podolski schon für Rekordmeister Galatasaray Istanbul und gehörte beim Renommierklub vom Bosporus zu den Publikumslieblingen bei den Gala-Fans. Antalyaspor ist derzeit mit nur drei Saisonsiegen Tabellen-16. in der 18 Klubs umfassenden Süper Lig. 

Eine Rückkehr als Spieler zum 1. FC Köln ist indes ausgeschlossen. Der Express berichtete, dass Podolski bei den Domstädtern den Posten als Standby-Profi haben wollte, ähnlich wie Claudio Pizarro (41) bei Werder Bremen. Sein Ziel: Sportlich gefragt sein, aber parallel peu à peu für andere Aufgaben im Klub aufgebaut werden.

Dabei soll Podolski sogar angeboten haben, einen großen Teil seines Gehalts an die Jugend oder die FC-Stiftung zu spenden. Die FC-Verantwortlichen sollen abgelehnt haben.

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