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Leon Bunn steigt am 16.2. in Koblenz in den Ring © Getty Images
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Bei der Box-Gala in Koblenz stehen Mitte Februar zahlreiche Titelkämpfe an. Den Hauptkampf bestreitet Abass Baraou. Der Gegner von Leon Bunn steht fest.

Drei Wochen nach der überzeugenden Vorstellung von Vincent Feigenbutz in Karlsruhe wird SPORT1 erneut Weltklasse-Boxen LIVE im Free-TV zeigen. 

Die beiden deutschen Nachwuchshoffnungen Leon Bunn und Abass Baraou sowie ihr kampferprobter Landsmann Arman Torosyan steigen in der Koblenzer CGM Arena in den Ring. (Die Box-Gala aus Koblenz am 16.2. ab 21 Uhr LIVE im Free-TV und im LIVESTREAM)

Am Montag wurde nun auch Bunns Gegner verkündet: Wie das Team Sauerland am Montag bekannt gab, wird der 26-Jährige gegen den Ukrainer Viktor Polyakov in den Ring steigen. Der Kampf ist auf zehn Runden angesetzt.

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Bunn: "Ich muss ein Ausrufezeichen setzen"

"Gemeinsam mit meinem Promoter Sauerland und dem Trainer-Team um Ulli Wegner und Georg Bramowski haben wir einen klaren Plan: Schon bald soll es um einen Titel gehen. Da muss ich in Koblenz Polyakov besiegen und ein Ausrufezeichen setzen", erklärte Bunn.

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Promoter Nisse Sauerland fügte an: "Leon ist auf einem guten Weg und wir wollen den Titelkampf bald! Interessante Ideen und entsprechende Gespräche und Verhandlungen gibt es bereits. Leon soll sich jetzt erst einmal auf Polyakov konzentrieren, danach werden wir hoffentlich schnell die nächste Aufgabe verkünden können!"

Baraou boxt um WBC International Titel

Der Hauptkampf der Boxgala wird zwischen Baraou (24) und dem ehemaligen Weltmeister Carlos Molina um den WBC International Titel ausgetragen. 

Auch Arman Torosyan (35) wird um einen Titel kämpfen. Der Berliner Routinier fordert den ungeschlagenen Titelhalter Jama Saidi um den IBF Europa-Titel heraus. Gegen diesen hatte er im März 2018 einen hochklassigen Kampf knapp nach Punkten verloren.

In weiteren Kämpfen werden zudem unter anderem Sophie Alisch und Slawa Spomer zu sehen sein.

Yigit fordert Khalladi heraus

Darüber hinaus steigt Anthony Yigit wieder in den Ring. Nach seinem beeindruckendem Kampf im Viertelfinale der World Boxing Super Series im vergangenen Oktober in New Orleans, den er äußerst unglücklich gegen Ivan Baranchyk wegen einer Verletzung verlor, trifft er in Koblenz auf den in Tunesien geborenen Italiener Mohamed Khalladi.

Yigit kann seine Rückkehr kaum erwarten, denn auch nach seiner ersten Niederlage war dem Rechtsausleger aus Schweden klar, dass er seine Karriere fortsetzen will: "Ich gehöre in den Ring, dort fühle ich mich zuhause. Und ich freue mich sehr, dass ich mal wieder in Deutschland boxen darf, dort wurde ich immer gut unterstützt."
 
Seinen Gegner werde er nicht unterschätzen, ergänzt Yigit: "Khalladi ist ein harter Junge, er hat viele starke Gegner geboxt und wird mir nach meiner längeren Pause sicherlich einiges abverlangen. Aber dies kann nur ein erster Schritt sein. Ich werde gewinnen und dann wieder die Weltspitze angreifen."

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