vergrößernverkleinern
Ein Comeback von Wladimir Klitschko (r.) scheint nicht mehr ausgeschlossen
Ein Comeback von Wladimir Klitschko (r.) scheint nicht mehr ausgeschlossen © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Vor zwei Jahren verlässt Wladimir Klitschko mit einer Niederlage gegen Anthony Joshua für immer den Boxring. Nun steht ein Comeback des Ukrainers im Raum.

Der langjährige Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko könnte möglicherweise in den Boxring zurückkehren. Nach Informationen der Bild hat das Streaming-Portal DAZN dem mittlerweile 43-Jährigen für eine Serie von bis zu drei Kämpfen 70 Millionen Euro geboten.

Den letzten seiner bislang 69 Profikämpfe hatte der Ukrainer vor knapp zwei Jahren gegen Anthony Joshua aus Großbritannien im Londoner Wembleystadion durch Technischen K.o. in der elften Runde verloren. Insgesamt kassierte Klitschko in seiner Karriere binnen 21 Jahren nur fünf Niederlagen.

Meistgelesene Artikel

Sollte sich Klitschko für ein Comeback entscheiden, hätte er die volle Unterstützung seines Bruders. "Wladimir muss niemandem etwas beweisen. Er war so lange der Beste der Welt. Wenn er die Entscheidung fällt, wieder zu boxen, wenn er sich noch mal vorbereiten und quälen will, dann hat er meine volle Unterstützung", erklärte Vitali Klitschko der Bild.

Anzeige

Klitschko wollte sich nicht äußern

Alleine wegen des Geldes müsste Klitschko aber nicht zurückkehren. "Für Geld muss er nicht wieder in den Ring steigen. Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann auch nach der Sport-Karriere", befindet Bruder Vitali.

Wladimir Klitschko selbst wollte sich zum Thema noch nicht äußern. Bei einem Schulprojekt in Texas antwortete er auf mögliche Comeback-Pläne angesprochen: "Ich habe aktuell nichts zu kommentieren."

Laut Bild könnte es zu einem Rematch mit Joshua kommen, weitere mögliche Gegner für Klitschko wären Joshuas Landsmann Tyson Fury und Deontay Wilder aus den USA.

Boxer bei verschiedenen Sendern unter Vertrag

Wie genau diese Kämpfe zustande kommen sollen, ist bis jetzt unklar. Sollte sich Klitschko auf ein Comeback einlassen, stünde er bei dem US-Ableger von DAZN unter Vertrag. Tyson Fury ist dagegen vertraglich an ESPN gebunden. Deontay Wilder kämpft bei Showtime/PPV.

Mehrheitseigner von DAZN ist Leonard Blavatnik, ein US-Milliardär mit ukrainischen Wurzeln.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image