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Marco Huck hat eine herbe Enttäuschung hinnehmen müssen
Marco Huck hat eine herbe Enttäuschung hinnehmen müssen © Getty Images
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Marco Huck schickt bei seiner Rückkehr ins Schwergewicht Nick Guivas schon in der ersten Runde auf die Bretter. Dennoch zählt sein K.o.-Sieg nicht.

Marco Huck hat in den USA eine äußerst unglückliche Rückkehr ins Schwergewicht erlebt.

Der Deutsche trat in der Nacht auf Samstag in Foxwoods Resort, Connecticut gegen Nick Guivas an, sein erster Kampf unter dem neuen Trainer Andre Rozier.

Huck schickte seinen Gegner dabei schon in der ersten Runde mit einem gezielten rechten Haken auf die Bretter, Guivas wurde jedoch schwer benommen nochmal in den Kampf geschickt. In der gleichen Runde lag der 40-Jährige erneut auf dem Boden und konnte nicht mehr weiterkämpfen. Der entscheidende Schlag des "Käptn's" kam jedoch, nachdem der Ringrichter den Kampf verbal durch ein Break Commando unterbrochen hatte.

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Kampf wird als No Contest geführt

Nach einer kurzen Diskussion wurde Huck im Ring als Sieger durch TKO ausgerufen. Nicht einmal 30 Minuten später änderte die örtliche Kommission das Ergebnis jedoch zu einem No Contest, da Huck den Kampf durch ein unabsichtliches Foul beendet hatte.

Trotz der dominanten Vorstellung und des eigentlich frühen K.o.s wird das Ergebnis also nicht in Hucks Kampfrekord geführt, dieser bleibt somit bei 41 Siegen (27 durch K.o.) und fünf Niederlagen, dazu kommt ein Remis.

Der 34-Jährige war nach zwei Niederlagen im Cruisergewicht aufs Schwergewicht umgestiegen, seinen ersten Kampf in der neuen (alten) Gewichtsklasse gewann er im Juni 2018 gegen den Deutsch-Türken Yakub Saglam. Bereits 2012 hatte Huck im Schwergewicht geboxt, den Weltmeisterschaftskampf gegen Alexander Povetkin verlor er knapp nach Punkten.

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