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Felix Sturm sitzt seit April in Untersuchungshaft
Felix Sturm sitzt seit April in Untersuchungshaft © Getty Images
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Felix Sturm kassiert vor dem Strafsenat die nächste Schlappe. Der frühere Weltmeister bleibt damit weiter in Untersuchungshaft.

Der frühere Boxweltmeister Felix Sturm bleibt weiter in Untersuchungshaft. Wie das Oberlandesgericht Köln am Donnerstag mitteilte, habe der Strafsenat die erneute Haftbeschwerde des 40-Jährigen verworfen.

Laut Angaben des Gerichts bestehe "bezüglich der dem Beschuldigten vorgeworfenen Steuerdelikte ein dringender Tatverdacht" sowie Fluchtgefahr. Eine Entlassung auf Kaution ist nicht möglich.

Fluchtgefahr sei vor allem gegeben, da Sturm auch über die Staatsbürgerschaft von Bosnien-Herzegowina verfüge und von dort gegebenenfalls "nicht im Rahmen der Rechtshilfe ausgeliefert" werden könnte.

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Verdacht der Steuerhinterziehung 

Zuvor war eine Haftverschonung nach einer Beschwerde Sturms vom Amtsgericht Köln beschlossen, Mitte April jedoch von der Strafkammer des Landgerichts auf Bestreben der Staatsanwaltschaft aufgehoben worden. Sturm war am 5. April auf der Fitness-Messe FIBO wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung festgenommen worden.

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