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Krystof Glowacki scheiterte im Halbfinale in einem Skandalkampf
Krystof Glowacki scheiterte im Halbfinale in einem Skandalkampf © Getty Images
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Skandal im WBSS-Halbfinale des Cruisergewichts. Krystof Glowacki geht in der dritten Runde K.o. wird dabei aber Opfer eines Fehlers des Ringrichters.

Das Finale der Word Boxing Super Series (WBSS) im Cruisergewicht steht fest, ist aber umstritten.

Der lettische Superstar Mairis Briedis siegte in einem skandalösen Kampf gegen den polnischen Bezwinger von Marco Huck - Krystof Glowacki - und trifft im Finale auf Yuniel Dorticos.

In der zweiten Runde landete Glowacki im In-Fight einen Treffer an den Hinterkopf von Briedis. Dieser konterte mit einem harten Ellbogenschlag ans Kinn des Polen. Glowacki ging zu Boden und Briedis bekam nach der unfairen Attacke einen Punkt abgezogen. Nach einer einminütigen Unterbrechung wurde der Kampf fortgesetzt.

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Huck-Bezwinger kassiert K.o.

Glowacki war immer noch angeschlagen, was Briedis ausnutzte und seinen Gegner auf die Bretter schickte. Der Pole rappelte sich aber auf und der Gong ertönte gut hörbar, nur nicht für Schiedsrichter Robert Byrd. Der Unparteiische stoppte den Kampf nicht, es kam zu einem wilden Schlagabtausch und Glowacki ging erneut zu Boden. Er wurde angezählt, erst kurz danach wurde dem Referee klar, dass er die Runde zu lang hatte laufen lassen.

Glowacki konnte sich von den turbulenten Geschehnissen nicht mehr erholen und wurde in der dritten Runde von Briedis k.o. geschlagen. 

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Briedis' Gegner wurde im Halbfinale zwischen Dorticos und Andrew Tabiti ermittelt. 

Dort schickte Dorticos seinen Kontrahenten in der zehnten Runde mit einer krachenden Rechten ans Kinn auf die Bretter. Dadurch gewann er auch den IBF-Gürtel und zieht nun als Weltmeister ins Finale um die Ali Trophy ein.

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