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Felix Sturm muss sich vor einem Kölner Landgericht verantworten
Felix Sturm muss sich vor einem Kölner Landgericht verantworten © Getty Images
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Marco Sturm muss sich vor einem Kölner Landgericht verantworten. Jetzt steht der Auftakt des Prozesses fest. Es geht um Steuerhinterziehung und Doping.

Felix Sturm muss sich ab dem 4. November vor dem Kölner Landgericht verantworten. Dann startet der Prozess gegen den 40-Jährigen vor der 12. großen Strafkammer, eine entsprechende Meldung der Sport Bild bestätigte die Pressestelle des Gerichts am Dienstag dem SID.

Die Anklagen lauten unter anderem auf Steuerhinterziehung und Verstoß gegen das Anti-Doping-Gesetz. Die Hauptverhandlung ist auf 23 Tage angesetzt und soll bis zum 27. Februar 2020 laufen.

Sturm war Anfang April auf der Fitness-Messe Fibo festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Er war bereits 2012 vom Amtsgericht Köln wegen Steuerhinterziehung in 16 Fällen zu einer Gefängnisstrafe von 22 Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

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Nun wird ihm vorgeworfen, Steuern in Höhe von 5,85 Millionen Euro hinterzogen zu haben. Neben der Steuersache liegt auch eine Anklage wegen Dopings und Körperverletzung gegen den Ex-Weltmeister vor. Sturm war nach dem Sieg im WM-Kampf gegen den Russen Fedor Schudinow in Oberhausen im Februar 2016 positiv auf die anabole Substanz Hydroxy-Stanozolol getestet worden.

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Sturms Anwalt Nils Kröber versucht, seinen Klienten aus der Untersuchungshaft zu bekommen. "Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass die Vorwürfe insgesamt, wie auch der Höhe nach, nicht haltbar sein werden und hoffen, dass das auch kurzfristig zu einer Haftverschonung führen wird", sagte er der Sport Bild.

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