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Floyd Mayweather zeigte sich bei Instagram mit MMA-Handschuhen
Floyd Mayweather zeigte sich bei Instagram mit MMA-Handschuhen © Marc Tirl/Instagram/floydmayweather/Getty Images
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Im Boxring hatte Conor McGregor keine Chance gegen Floyd Mayweather. Jetzt verdichten sich die Spekulationen um einen Rückkampf nach MMA-Regeln.

Der Boxkampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor sorgte im vergangenen August für eine Menge Rummel - und spielte einen Haufen Geld ein.

Allein in den USA wurden 4,3 Millionen Pay-per-View-Tickets verkauft, jede Übertragung kostete rund 100 Dollar. Der frühere Weltmeister Mayweather postete erst kürzlich bei Instagram einen Scheck über 100 Millionen Dollar, die er für den Kampf erhielt.

Auch Mixed-Martial-Arts-König McGregor verdiente fürstlich an dem Spektakel, von bis zu 50 Millionen Dollar ist die Rede.

Nach dem Kampf erklärte Mayweather, er werde seine Boxhandschuhe endgültig an den Nagel hängen. Was er damals nicht sagte: Möglicherweise zieht er die MMA-Handschuhe an – für einen Rückkampf gegen McGregor im MMA-Käfig!

Experte: "Es wird passieren"

Angeblich laufen hinter den Kulissen bereits Gespräche über einen zweiten Fight. Und diesmal dort, wo sich McGregor am wohlsten fühlt: Im Oktagon.

Das berichtete der englische Box-Experte Gareth A. Davies in einer Radio-Talkshow bei talkSPORT: "Ich höre, dass es bei den Mayweathers eine Menge Gespräche über einen MMA-Fight gegen McGregor gibt", verriet der Journalist, der unter anderem für den englischen Telegraph und das renommierte Box-Magazin The Ring arbeitet. Er gilt als einer der weltweit größten Kenner der Box-Szene.

Davies erklärte: "McGregor hatte keine Chance im Boxkampf gegen Mayweather. Die Leute werden einschalten, um zu sehen, wie McGregor ihn im Oktagon stoppt – und es würde Mayweathers Box-Rekord nicht zerstören."

Mit seinem Sieg über McGregor hatte der 40 Jahre alte Mayweather seinen Profibilanz auf 50 Siege bei 0 Niederlagen geschraubt.

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Experte Davies geht fest davon aus, dass es tatsächlich zum Rückkampf nach MMA-Regeln kommen wird: "Es wird passieren und es wird wieder ein Drei-, Vier, Fünfhundert-Millionen-Kampf werden."

Hinweise bei Instagram

In den letzten Tagen hatten McGregor und vor allem Mayweather bereits bei Instagram immer wieder für Spekulationen um ein neuerliches Duell gesorgt.

Mayweather zeigte sich bereits zwei Mal in einem Video in einem MMA-Käfig. Einmal mit Erwähnung eines Wettanbieters, der als sein Werbepartner fungiert. In dem Video reibt er sich die Hände und sagt: "2018. Floyd 'Money' Mayweather. MMA. Wie stehen die Quoten?"

Danach postete er auch noch ein Bild, dass ihn mit MMA-Handschuhen im Oktagon zeigt. Sein Kommentar dazu: "Der Milliarden-Dollar-Mann".

"McGregor würde Mayweather zerstören"

McGregor postete vergangenen Dienstag ein Bild von sich vor einem Foto der legendären Box-Rivalen Muhammad Ali and Joe Frazier. Dazu schrieb der Ire: "Zwei kämpfende Legenden, die die Kampfsport-Fans weltweit mit einer der größten Rivalitäten aller Zeiten segneten.

Und weiter: "Drei unglaubliche Kämpfe änderten das Leben beider Männer. Ihre Rivalität überdauert die Zeit. Fantastisch!" Ob McGregor bereits an eine Trilogie gegen Mayweather denkt?

Mit Whiskey! McGregor stiehlt Mayweather die Show

Nach den Regeln der gemischten Kampfkünste wäre der amtierende UFC-Champion im Leichtgewicht und frühere Federgewichts-Weltmeister auf jeden Fall der haushohe Favorit.

Sein UFC-Kollege und Ex-Mittelgewichts-Champ Michael Bisping sagte in seinem Podcast: "McGregor würde Mayweather in einem MMA-Kampf zerstören, wie es noch niemand zuvor erlebt hat. Man bekommt ihn auf den Boden, überwindet seine Deckung und verpasst seinem Gesicht ein paar Ellbogen. Das dauert ungefähr 35 Sekunden!"

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