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Jon Jones (r.) besiegte bei UFC 232 Alexander Gustafsson durch K.o.
Jon Jones (r.) besiegte bei UFC 232 Alexander Gustafsson durch K.o. © Getty Images
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Das von erneutem Doping-Wirbel überschattete UFC-Comeback von Jon Jones endet mit einem K.o. über Alexander Gustafsson - und einer Kampfansage an Daniel Cormier.

Skandal-Star Jon Jones ist zurück auf dem Mixed-Martial-Arts-Thron: Bei UFC 232 besiegte der US-Amerikaner den Schweden Alexander Gustafsson durch K.o. in der dritten Runde und sicherte sich den vakanten Halbschwergewichts-Titel der Liga.

Jones bekam Gustafsson mit einem Takedown zu Boden, landete dort zuerst Ellbogenhiebe und schließlich eine Reihe von linkshändigen Punches gegen den Kopf - was zum Abbruch des Fights führte.

Es war Jones' erster Kampf nach Ablauf einer 15-monatigen Dopingsperre und er wurde erneut von einem Steroidfund bei Jones überschattet - den die Anti-Doping-Agentur USADA aber als Reststpur aus dem Jahr 2017 wertete. Weil die staatliche Athletik-Kommission von Nevada den Fall nicht rechtzeitig klären konnte, wurde der Kampf kurzfristig von Las Vegas ins kalifornische Inglewood verlegt (wo unter anderem auch Hollywood-Star Halle Berry und WWE-Legende Mick Foley als Zuschauer vor Ort waren).

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Im zweiten Top-Kampf des Abends gelang Amanda Nunes nach 51 Sekunden ein brutaler K.o. über ihre brasilianische Landsmännin Cris "Cyborg" Justino. Nunes ist damit der erste weibliche Doppel-Champion der UFC-Geschichte: Sie war (wie einst Ronda Rousey) bereits Titelträgerin im Bantamgewicht und holte sich nun auch Cyborgs Federgewichts-Titel.

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UFC 232 Jones v Gustafsson 2: Amanda Nunes (l.) besiegte Cris Cyborg mit einem krachenden K.o.
UFC 232 Jones v Gustafsson 2: Amanda Nunes (l.) besiegte Cris Cyborg mit einem krachenden K.o. © Getty Images

Jon Jones fordert Rückkampf gegen Daniel Cormier

Jones und Gustafsson waren bereits 2013 im als Klassiker geltenden Hauptkampf von UFC 165 Gegner, Jones verteidigte den Halbschwergewichts-Titel damals knapp nach Punkten.

In den vergangenen Jahren warf Jones seine Karriere wiederholt durch selbstverschuldete Skandale aus der Bahn: 2015 erkannte ihm die UFC den Titel ab, als er nach einem Autounfall, bei dem eine schwangere Frau verletzt wurde, Fahrerflucht beging. Im Jahr darauf handelte er sich eine erste Dopingsperre ein, 2017 wurde dann sein erneuter Titelgewinn gegen Daniel Cormier annulliert, nachdem Jones positiv auf das Steroid Turinabol getestet worden war.

Besagten Cormier forderte Jones nach seinem Sieg über Gustafsson gleich wieder heraus. "Daddy ist zu Hause, DC", hielt er fest: "Beweise den Fans, dass du der Champ-Champ bist. Ich bin hier. Hol dir deinen Gürtel zurück, ich warte."

Cormier ist seit seinem Sieg über Stipe Miocic im Juli Schwergewichts-Champion, den Halbschwergewichtstitel legte er darauf nieder. Sowohl Jones als auch Cormier sind auch für einen Blockbuster-Fight gegen WWE Universal Champion Brock Lesnar im Gespräch, der Cormier nach dessen Sieg über Miocic herausgefordert hatte.

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