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Jon Jones (l.) hatte bei UFC 239 mit Thiago Santos Probleme
Jon Jones (l.) hatte bei UFC 239 mit Thiago Santos Probleme © Getty Images
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Jon Jones holt sich bei UFC 239 gegen Thiago Santos Kratzer ab und siegt umstritten. Holly Holm, Bezwingerin von Ronda Rousey, geht gegen Amanda Nunes k.o.

Skandalstar Jon Jones ist weiter Halbschwergewichts-Champion bei der UFC - aber diesmal bekam sein sportlicher Nimbus Kratzer.

Bei UFC 239 schaffte es sein brasilianischer Gegner Thiago Santos, mit Jones über die volle Distanz zu gehen, dieser siegte nur knapp nach Punkten. Ein größerer Teil der Zuschauer buhte ihn aus.

Santos brachte Jones mit zahlreichen Tritten gegen den Oberschenkel in Bedrängnis, Jones wiederum agierte ungewohnt defensiv, um nicht in einen K.o.-Hieb des für seine Schlagkraft bekannten Herausforderers zu rennen.

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Jones bei zwei Kampfrichtern vorne

Einer der drei Kampfrichter sah Jones am Ende hinten (zum ersten Mal in dessen Karriere), die beiden anderen aber stimmten für den Titelverteidiger, der Santos trotz allem unter Kontrolle hielt.

"Es tut mir leid, ich weiß, dass ihr mich ausbuht", wandte sich Jones nach dem Sieg ans Publikum: "Wir alle wussten, dass Santos' beste Chance ein K.o. war. Ich habe smart gekämpft." Santos hielt derweil fest, dass eine Knieverletzung ihn gehandicappt hätte.

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Für Jones war es der 13. Sieg in einem UFC-Titelkampf, er stellte damit den Rekord von Georges St-Pierre ein. Jones' Rekord-Karriere ist allerdings getrübt von mehreren Doping-Affären, 2016 und 2017 wurde er zweimal gesperrt.

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Im zweiten großen Titelkampf des Abends setzte Amanda Nunes ihren Triumphzug im Bantamgewicht der Damen fort. Sie besiegte Holly Holm - die Frau, die 2015 die Siegesserie von Ronda Rousey beendete - durch K.o. in Runde 1.

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