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NEW YORK, NEW YORK - NOVEMBER 02: Nate Diaz of the United States (L) fights against Jorge Masvidal of the United States in the Welterweight "BMF" championship bout during UFC 244 at Madison Square Garden on November 02, 2019 in New York City. (Photo by Steven Ryan/Getty Images)
Der Kampf zwischen Nate Diaz und Jorge Masvidal muss vorzeitig abgebrochen werden © Getty Images
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Jorge Masvidal gewinnt im Hauptkampf von UFC 244 gegen Nate Diaz. Der Kampf muss allerdings vorzeitig abgebrochen werden - Donald Trump wird ausgebuht.

Im Hauptkampf von UFC 244 in New York hat sich in der Nacht auf Sonntag Jorge Masvidal gegen Nate Diaz um den BMF-Titel durchgesetzt.

Der Fight im Madison Square Garden nahm allerdings ein unerfreuliches Ende: Nachdem Diaz einen Cut über dem rechten Auge hatte, musste der Kampf in der vierten Runde vorzeitig abgebrochen werden. Zwar zog sich der US-Amerikaner die Verletzung schon früher zu, erst in Runde vier warf der Ringarzt allerdings einen genaueren Blick darauf und entschied auf Abbruch.

Hollywood-Star Dwayne "The Rock" Johnson schnallte dem Sieger später unter Buhrufen der Zuschauer zwar den BMF-Gürtel um, die beiden Kämpfer einigten sich aber sofort auf einen Rückkampf. "Ich möchte nicht auf diese Weise gewinnen", sagte Masvidal nach dem Fight und schimpfte gegen die Zuschauer: "Buht mich nicht aus, ich bin nicht der scheiß Arzt. Wir haben euch drei gute Runden geboten." 

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Diaz sagte: "Ich war deprimiert, weil ich den Cut hatte. Ich war gerade bereit, richtig anzufangen auch wenn ich ein paar Probleme davor hatte." 

Auch Trump wird ausgebuht

Ausgebuht wurde während des Kampfes übrigens auch US-Präsident Donald Trump. Dieser hat bei der Wahl seiner Freizeitaktivitäten momentan nicht das glücklichste Händchen. Schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche wurde der 73-Jährige am Samstag beim Besuch eines großen Sportevents lautstark ausgebuht, dieses Mal wandte sich das Publikum bei der Mixed-Martial-Arts-Veranstaltung gegen ihn. 

Trump besuchte die Kämpfe mit seinen beiden Söhnen Donald Jr. und Eric. Als er den Madison Square Garden betrat, waren laute Buhrufe zu hören. Allerdings applaudierten gleichzeitig viele Fans dem Präsidenten. Die Atmosphäre war damit bei weitem nicht so feindselig wie am vergangenen Wochenende, als Trump das Baseball-Spiel zwischen den Washington Nationals und den Houston Astros besucht hatte. 

Dort hatten die Fans gar "Lock him up!" ("Sperrt ihn ein!") skandiert, in Anlehnung an die Sprechchöre, die bei Trump-Veranstaltungen häufig gegen seine Wahlkampf-Gegnerin Hillary Clinton zu hören waren. Am Samstag protestierten vor der Halle indes einige Dutzend gegen den Präsidenten, gegen den die Demokraten ein Amtsenthebungsverfahren anstreben.

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