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Caster Semenya bei der IAAF Diamond League - Doha 2019
Caster Semenya bei der IAAF Diamond League - Doha 2019 © Getty Images
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Nach ihrem Teilerfolg vor einem Schweizer Bundesgericht ist Caster Semenya von ihrem Heimatverband für die WM nominiert worden. Die endgültige Teilnahme ist noch offen.

Die zweimalige 800-m-Olympiasiegerin Caster Semenya steht im vorläufigen Aufgebot des südafrikanischen Leichtathletik-Verbandes ASA für die Weltmeisterschaften in Doha (28. September bis 6. Oktober).

Die 28-Jährige ist im ASA-Dokument mit einem Sternchen versehen, denn ob sie über ihre Paradestrecke starten wird, hängt vom Ausgang ihrer Berufung gegen das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS ab.

Semenya hat vor dem Schweizer Bundesgericht Einspruch gegen das Anfang Mai gesprochene CAS-Urteil eingelegt. Zuvor hatte die zweimalige Weltmeisterin vergeblich vor dem CAS gegen eine neue Regelung des Weltverbandes IAAF geklagt.

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Demnach müssen Athletinnen über bestimmte Strecken (400 m bis eine Meile) einen Grenzwert von fünf Nanomol pro Liter für körpereigenes Testosteron einhalten. Dies zwingt Athletinnen mit "Differences of Sexual Development" (DSD) wie Hyperandrogenämie zur teils deutlichen künstlichen Senkung.

Das Schweizer Bundesgericht hat die "Testosteron-Regel" vorerst bis zum 25. Juni außer Kraft gesetzt - ausdrücklich nur für Semenya, die dies als Teilerfolg verbuchte. 

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