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Gina Lückenkemper lief im Finale unter elf Sekunden
Gina Lückenkemper lief im Finale unter elf Sekunden © Getty Images
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Das deutsche Leichtathletik-Trio Christin Hussong, Christina Schwanitz und Gina Lückenkemper überzeugt beim Diamond-League-Meeting in Lausanne.

Premierensieg für Christin Hussong, souveräner Erfolg für Christina Schwanitz und WM-Norm für Gina Lückenkemper: Die deutschen Leichtathleten haben beim Diamond-League-Meeting in Lausanne aufhorchen lassen.

Rund drei Monate vor der WM in Doha (27. September bis 6. Oktober) gewann die Speerwurf-Europameisterin Hussong mit persönlicher Saisonbestleistung von 66,59 m und sicherte sich ihren ersten Triumph in der prestigeträchtigen Meetingserie. 

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"Es war großartig, es ist mein erster Diamond-League-Sieg. Ich wusste, dass ich weiter werfen kann als bei meinen letzten Starts", sagte Hussong, die Kelsey-Lee Barber (Australien/65,63) sowie die zweimalige Olympiasiegerin Barbora Spotakova (Tschechien/63,79) auf die Plätze zwei und drei verwies.

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Schwanitz, bei der Heim-EM in Berlin im vergangenen Jahr Silbermedaillengewinnerin, setzte sich mit 19,04 m vor Brittany Crew (Kanada/18,46) und Fanny Roos (18,41) durch. Mit jedem ihrer fünf gültigen Versuche hätte die 33-Jährige den Wettbewerb für sich entschieden. "Ich bin sehr glücklich, ich habe die Konstanz nicht erwartet", sagte Schwanitz.

Vize-Europameisterin Lückenkemper erfüllte über die 100 m ihr Ziel. Mit Saisonbestleistung von 11,16 Sekunden wurde sie Sechste und unterbot die geforderte WM-Norm von 11,24 deutlich. Es gewann die zweimalige Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce (Jamaika) in 10,74 vor Europameisterin Dina Asher-Smith (Großbritannien/10,91).

Die deutsche Dreisprung-Rekordlerin Kristin Gierisch (Chemnitz) kam mit 13,88 m nicht über Platz elf hinaus. Der deutsche Stabhochsprung-Meister Bo Kanda Lita Baehre (Leverkusen) wurde mit 5,51 m Achter.

Bei den in Lausanne nicht zum Diamond-League-Programm gehörenden 400 m Hürden lief Luke Campbell als Erster ins Ziel. Der Frankfurter verfehlte in Saisonbestleistung von 49,54 Sekunden aber die WM-Norm (49,30).

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