Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Konstanze Klosterhalfen sieht ihre Zukunft weiterhin in den USA. Noch ist aber unklar, wie die WM-Dritte von Doha sich auf die Olympischen Spiele vorbereiten wird.

Die WM-Dritte Konstanze Klosterhalfen wird auch nach dem Zusammenbruch des Nike Oregon Projects (NOP) weiter in den USA trainieren.

Das bekräftigte die 22-Jährige am Dienstag in Königswinter, wo sie sich nach ihrem Bronze-Coup über 5000 m bei der Leichtathletik-WM in Doha ins Goldene Buch der Stadt eintrug.

Bürgermeister Peter Wirtz hatte dabei nicht ins Rathaus, sondern in die ehemalige Schule der Weltklasseläuferin geladen.

Anzeige

Klosterhalfen betonte am Rande der Feierlichkeiten, dass sie in Oregon weiter auf dem Nike-Campus in der Nähe von Portland trainieren wolle. "Mein Trainer da ist Pete Julian, und ich will mich in Amerika auf die Olympischen Spiele in Tokio vorbereiten", sagte Klosterhalfen. Wie es genau weitergehe, sei noch unklar.

"Wir werden nach meinem Urlaub darüber reden", sagte Klosterhalfen. Dabei geht es vor allem um die Finanzierung durch ihren Ausrüster Nike.

Meistgelesene Artikel

Cheftrainer Salazar gesperrt

Für das NOP war am vergangenen Freitag das Aus gekommen, nachdem Cheftrainer Alberto Salazar wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt worden war. Klosterhalfen selbst hatte nie unter Salazar trainiert.

Sie hält sich seit Ende 2018 in Oregon auf, dem Projekt gehört sie aber erst seit April dieses Jahres an. Die Vorgänge, die zur Sperre Salazars geführt hatten, beziehen sich auf den Zeitraum zwischen 2010 und 2014.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image