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Alberto Salazar hat das Nike Oregon Project geleitet
Alberto Salazar hat das Nike Oregon Project geleitet © Getty Images
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Alberto Salazar wird vom "US Center for Safe Sport" mit einer Sperre sowie einem Kontaktverbot belegt. Der Leiter des Nike Oregon Project sitzt ohnehin eine Sperre ab.

Der skandalumwitterte Leichtathletik-Trainer Alberto Salazar ist vom "US Center for SafeSport" vorübergehend gesperrt worden. Das bestätigte die Organisation, die Fälle sexuellen Missbrauchs, aber auch anderer psychischer und physischer Übergriffe überwacht. Als Grund werden nicht näher beschriebene Fälle möglichen Fehlverhaltens genannt. Die Sperre beinhaltet laut SafeSport auch ein Kontaktverbot.

Salazar, der das inzwischen eingestellte Nike Oregon Project betrieben hatte, war im Oktober von der US-Anti-Doping-Behörde USADA wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen für vier Jahre gesperrt worden, mittlerweile hat der US-Amerikaner dagegen beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch eingelegt. Kurz darauf hatte die einstige Wunderläuferin Mary Cain schwere Anschuldigungen gegen ihn erhoben.

Man habe sie unter anderem unter Druck gesetzt, ihr Gewicht deutlich zu reduzieren. Dies habe über drei Jahre zum Verlust ihrer Periode geführt, sie habe fünf Knochenbrüche erlitten und am Ende sogar über Suizid nachgedacht, sagte Cain damals. Ob der Fall Cain in Verbindung mit der Sperre durch SafeSport steht, ist derweil nicht geklärt.

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Die deutsche WM-Dritte Konstanze Klosterhalfen hatte seit Ende 2018 ebenfalls in den USA trainiert. Sie gehörte dem Elite-Laufteam NOP aber erst seit April offiziell an. Sie trainierte eigenen Angaben zufolge selbst nie unter Salazar, ihr Coach war Pete Julian.

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